Startseite Welt Trump fordert Ölkonzerne auf, Gewinne an die Bevölkerung zurückzugeben

Trump fordert Ölkonzerne auf, Gewinne an die Bevölkerung zurückzugeben

Donald Trump
The White House / Wiki Commons

Der Präsident ist zutiefst unzufrieden mit den enormen Gewinnen, die diese Konzerne erzielen.

Die Bezahlung alltäglicher Notwendigkeiten fühlt sich oft wie ein verlorener Kampf an, wenn globale Konflikte die Wirtschaft erschüttern.

Autofahrer spüren diesen Druck jedes Mal, wenn sie ihre Tanks füllen. Nun fordert eine einflussreiche Stimme sofortige Entlastung für die breite Bevölkerung.

Angriff auf die Giganten

US-Präsident Donald Trump richtet seinen Unmut gegen den globalen Energiesektor. Kürzlich nahm er massive Branchenakteure wie ExxonMobil und Chevron ins Visier.

Der Präsident ist zutiefst unzufrieden mit den enormen Gewinnen, die diese Konzerne erzielen, während die Bürger im Alltag zu kämpfen haben. Ein jüngster bewaffneter Konflikt, an dem der Iran beteiligt ist, hat die globalen Lieferketten belastet.

Diese internationalen Spannungen haben die Kosten überall in die Höhe getrieben. Dennoch scheinen diese riesigen Energieunternehmen besser dazustehen als je zuvor. Trump fordert eine sofortige Änderung im Umgang dieser Unternehmen mit ihren Kunden.

Eine deutliche Warnung

Im Gespräch mit Reportern im Weißen Haus hielt der Präsident mit seinen Meinungen nicht hinter dem Berg.

„Sie haben wegen der Knappheit zu viel Geld verdient. Das gefällt mir nicht“, sagte Trump laut Ziare.com dem Pressekorps.

Die Finanzzahlen spiegeln einen massiven Wirtschaftsboom für die Ölgiganten wider. So vervierfachte Chevron seinen Gewinn im zweiten Quartal beinahe und erreichte beeindruckende 12 Milliarden US-Dollar.

ExxonMobil wiederum verdoppelte seine Einnahmen im selben Zeitraum auf 14,5 Milliarden US-Dollar.

Hohe Preise an der Zapfsäule

Dieser finanzielle Erfolg hat für den durchschnittlichen amerikanischen Autofahrer einen hohen Preis. Seit dem Ausbruch des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran sind die inländischen Ölpreise um rund 20 Prozent gestiegen.

Die Benzinpreise erreichten landesweit durchschnittlich 4,10 US-Dollar pro Gallone (ca. 3,79 Liter). Diese Zahl stellt einen massiven Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zu den Preisen vor Kriegsbeginn dar.

Trump erwartet von den Konzernen, dass sie ihren Reichtum teilen. Ziare.com berichtete, der Präsident habe behauptet, die Unternehmen „würden einen Teil dieses Geldes sehr bald an die Menschen zurückgeben“.

Er fügte einen prägnanten Ratschlag für die gesamte Branche hinzu. Der Präsident erklärte, „sie täten gut daran, den Preis an der Zapfsäule zu senken“.

Marktreaktionen

Die Investoren an der Wall Street nahmen die scharfe Rhetorik aus dem Oval Office schnell zur Kenntnis. Die Aktien von Exxon und Chevron erlitten einen Rückschlag, als die Märkte am Montag öffneten.

Die Aktienkurse fielen, als die Äußerungen des Präsidenten zusammen mit einem breiteren Rückgang der globalen Ölpreise zirkulierten.

Diplomatische Gespräche zwischen den USA und dem Iran bieten den Finanzmärkten heute einen Hoffnungsschimmer. Investoren wünschen sich dringend, dass diese Verhandlungen eine Eskalation des Konflikts verhindern.

Quellen: Ziare.com