Diese Entscheidung könnte zu einer weiteren Eskalation des langjährigen Handelsstreits zwischen den USA und Europa führen.
Bereits im Februar hatte Trump Zölle auf Waren aus Mexiko und Kanada verhängt, wenn auch deren Umsetzung vorerst verschoben wurde. Zuvor setzte er auch Zölle von 10 % auf chinesische Produkte.
Das berichtet die Kyiv Independent.
Seine jüngste Entscheidung zur EU begründet Trump mit der Ansicht, dass die EU zu Ungunsten der USA agiere und amerikanische Exporteure, insbesondere in den Bereichen Lebensmittel und Autos, benachteilige.
Die Auswirkungen dieser Zölle wären weitreichend: Besonders betroffen wären europäische Autohersteller und andere Branchen, deren Produkte in die USA exportiert werden. Trump erklärte, dass der Zolllsatz von 25 % für Autos sowie andere Waren gelten werde.
Dieser Schritt fällt in eine Zeit, in der bereits bestehende Handelskonflikte, wie die Zölle auf Stahl und Aluminium, die USA und die EU belasten. Trump hatte 2018 unter Berufung auf nationale Sicherheitsinteressen Zölle auf europäische Stahl- und Aluminiumprodukte im Wert von fast 7 Milliarden Dollar eingeführt. In der Folge reagierte die EU mit eigenen Strafzöllen.
Ein Hoffnungsschimmer war 2021 unter der Biden-Administration, als eine teilweise Aufhebung der Zölle sowie ein neues Quoten-System eine vorläufige Entspannung brachten. Doch Trumps neue Ankündigung droht, diese Bemühungen zunichte zu machen und den Handelsstreit erneut anzuheizen.
Die Europäische Kommission hat bereits Bedenken geäußert, dass solche Maßnahmen die stark verflochtenen Lieferketten zwischen beiden Regionen stören und den Handel erheblich verteuern könnten.