Ukraines Kühner Schritt: Einsatz amerikanischer Raketen für Angriffe auf die Krim

Geschrieben von Peter Zeifert

Foto: Wiki Commons
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Inmitten eskalierender Spannungen offenbart der ukrainische Präsident Selenskyj einen strategischen Plan, die Krim mit von den USA gelieferten ATACMS-Raketen ins Visier zu nehmen, was eine Welle internationaler Reaktionen auslöst.

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskyj hat die Absicht bekanntgegeben, amerikanische ATACMS-Raketen gegen Ziele auf der Krim einzusetzen und hebt dabei Flugfelder als primäre Ziele hervor.

Diese kühne Strategie unterstreicht die dringende Notwendigkeit der Ukraine nach Langstreckenfeuerkraft, um die russischen Militäroperationen auf der annektierten Halbinsel herauszufordern.

Ukraines strategischer Fokus auf die Krim

Die jüngsten Aussagen von Präsident Selenskyj verdeutlichen die kritische Rolle der Krim im anhaltenden Konflikt mit Russland. Durch die Zielsetzung auf Flugfelder beabsichtigt die Ukraine, einen bedeutenden Vorteil, den die russischen Streitkräfte derzeit halten, zu neutralisieren.

"ATACMS-Raketen sind jetzt nicht in der Ukraine... Russland weiß, dass wir diese Flugzeuge zerstören können, sie werden nicht von der Krim aus angreifen", bemerkte Selenskyj gegenüber der Washington Post und betonte damit die bisherige Abwesenheit dieser entscheidenden Waffen auf ukrainischem Boden.

Die USA verstärken ihre Unterstützung: Ein neues Hilfspaket für die Ukraine

Als Antwort auf die Appelle der Ukraine um Unterstützung hat Jake Sullivan, der nationale Sicherheitsberater der USA, ein neues Militärhilfspaket im Wert von 300 Millionen Dollar für Kiew bestätigt.

Dieses Paket soll die mit Spannung erwarteten ATACMS-Raketen sowie zusätzliche Munition für 155-mm-Haubitzen und Mehrfachraketenwerfersysteme umfassen.

Diese Ankündigung markiert eine signifikante Eskalation in der militärischen Unterstützung der USA für die Ukraine, nach einer Periode gesetzgeberischer Unsicherheiten und Debatten innerhalb des US-Kongresses bezüglich der fortgesetzten Unterstützung für Kiew.

Russlands Gegenaktion

Als Reaktion auf Selenskyjs Pläne haben Vertreter der Krim und des weiteren russischen politischen Spektrums strenge Warnungen ausgesprochen. Dmitri Belik, ein Abgeordneter aus Sewastopol, äußerte sich zuversichtlich in die Fähigkeit der russischen Streitkräfte, den erwarteten Raketenangriffen entgegenzuwirken.

„Selenskyj hat uns nicht nur eine Warnung gegeben, sondern einen ganzen Aktionsplan. Ich zweifle nicht daran, dass für jedes Gift unsere Luftverteidigungstrupps bereits nach einem Gegenmittel suchen und es finden werden", erklärte Belik und signalisierte einen erhöhten Bereitschaftszustand.