Wer steckt hinter den Nord Stream-Explosionen? Schweden könnte bald Antworten liefern

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Ein Schritt näher an der Aufklärung.

Knapp anderthalb Jahre nach den mysteriösen Explosionen an der Nord Stream-Pipeline, die russisches Erdgas nach Deutschland transportierte, stehen die Ermittlungen vor einem entscheidenden Wendepunkt. 

Die schwedische Staatsanwaltschaft steht kurz davor, eine wegweisende Entscheidung zu treffen: Entweder werden die Untersuchungen abgeschlossen, oder es wird eine Anklage erhoben. 

Diese Ankündigung markiert einen möglichen Wendepunkt in einem Fall, der seit September 2022 internationale Aufmerksamkeit erregt hat. 

Unmittelbar nach den Detonationen, die die Pipelines in schwedischen und dänischen Hoheitsgewässern beschädigten, wurden Spuren von Sprengstoff gefunden, was schnell zu der Annahme führte, dass es sich um Sabotageakte handelte.

Die Ermittlungen haben eine Vielzahl von Theorien über die möglichen Täter hervorgebracht, von einem ukrainischen Sabotage-Trupp, der als Freizeit-Segler getarnt war, bis hin zu einem russischen U-Boot in verdächtiger Nähe der Pipelines. 

Russland wiederum hat die USA und Großbritannien beschuldigt, hinter den Anschlägen zu stecken, und fordert eine internationale Untersuchung. 

Die bevorstehende Entscheidung der schwedischen Staatsanwaltschaft könnte neue Einblicke in diesen komplexen Fall bieten und möglicherweise dazu beitragen, einige der Spekulationen zu klären, die seit den Explosionen kursieren, wie Der Tagesspiegel berichtet.