Zwei Länder treten Europas Schengen-Reisezone bei – was das für den Urlaub bedeutet

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Ein Sieg für die Mobilität in Europa.

Rumänien und Bulgarien haben einen bedeutenden Schritt in ihrer Integration in die Europäische Union gemacht, indem sie am Sonntag teilweise dem Schengen-Raum beigetreten sind. 

Dies ermöglicht nun freien Zugang für Reisende, die per Luft oder See ankommen, während Landgrenzkontrollen aufgrund von Bedenken hinsichtlich illegaler Migration, insbesondere von Österreich, weiterhin bestehen bleiben. 

Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen feierte diesen Schritt als "riesigen Erfolg für beide Länder" und einen "historischen Moment" für die weltweit größte Freihandelszone, berichtet The Independent.

Vor der Aufnahme von Bulgarien und Rumänien umfasste der Schengen-Raum 23 der 27 EU-Mitgliedstaaten sowie die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein. Täglich überqueren etwa 3,5 Millionen Menschen eine Binnengrenze. 

Die vollständige Aufnahme in den Schengen-Raum, die einstimmige Unterstützung aller Partnerländer erfordert, steht noch aus, da Österreich Ende 2022 ihr Beitrittsgesuch aufgrund von Bedenken hinsichtlich illegaler Migration ablehnte, Kroatien jedoch vollständig aufnahm.

Dieser teilweise Beitritt zum Schengen-Raum markiert einen wichtigen Meilenstein in der europäischen Integration Rumäniens und Bulgariens und verspricht zahlreiche Vorteile für Millionen von Reisenden. 

Trotz der Fortschritte bleiben Herausforderungen bestehen, insbesondere im Hinblick auf die vollständige Aufnahme und die Auswirkungen auf Handel und Verkehr an den Landgrenzen.