Neuseeländische und chinesische Wissenschaftler erreichen ein "bahnbrechendes" System zur Umwandlung von Kohlendioxid in Treibstoff.

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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CO2-Umwandlung könnte Klimawandel bekämpfen.

In einer bemerkenswerten wissenschaftlichen Leistung haben neuseeländische und chinesische Forscher ein System entwickelt, das das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) in Brennstoff umwandeln kann. 

Diese bahnbrechende Technologie, die von einem Team der Universität Auckland und der Huazhong-Universität für Wissenschaft und Technologie in Wuhan entwickelt wurde, könnte nicht nur einen signifikanten Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten, sondern auch die Treibstoffversorgung Neuseelands durch die Produktion von eigenem Brennstoff aus recyceltem CO2 stärken.

Laut Newshub könnte dieses Verfahren, das kontinuierlich über 5000 Stunden ohne Ausfall arbeiten kann, bald kommerzialisiert werden. 

Es wandelt CO2 in nützliche Chemikalien um, indem es Elektrizität verwendet, um die Eigenschaften der Chemikalie zu verändern, und dann Wasserstoff hinzufügt, was zur Produktion von Ameisensäure führt. 

Diese kann weiter in Energie umgewandelt werden, die unsere Autos und andere Elektronik antreibt. 

Langfristig könnte der Prozess auch Methanol oder Ethanol produzieren, die derzeit hauptsächlich unter Verwendung fossiler Brennstoffe hergestellt werden.

Die Technologie befindet sich noch in den Anfängen, und die größte Herausforderung besteht darin, CO2 effektiv einzufangen. 

Doch Fortschritte wie diese könnten entscheidend dazu beitragen, die Erderwärmung zu verlangsamen. Insbesondere in Neuseeland, das auf importierte Raffinerieprodukte angewiesen ist, könnte diese Technologie zur Stärkung der nationalen Energieunabhängigkeit beitragen.