Frische Zutaten stehen im Mittelpunkt zweier Gerichte, die auf eine einfache Zubereitung und gegensätzliche Garmethoden setzen. Das eine wird langsam und schonend erhitzt, während das andere vom rauchigen Charakter des Grillens lebt.
Zwei gegensätzliche Garmethoden verleihen den Gerichten ihren jeweils eigenen Charakter. Die Forelle wird schonend in warmem Öl gegart, während die Zucchini der intensiven Hitze einer Grillpfanne ausgesetzt wird.
Dieser Ansatz spiegelt die vielfältigen Einflüsse wider, die die Küche des Café Cecilia im Osten Londons prägen. Küchenchef und Inhaber Max Rocha greift dabei auf seine Erfahrungen bei The River Cafe, St John Bread & Wine und Spring zurück, ebenso wie auf Erinnerungen an die Gerichte, die seine Mutter Odette während seiner Kindheit in Irland zubereitete. Diese Erfahrungen zeigen sich darin, wie konsequent das Restaurant die Zutaten in den Mittelpunkt stellt.
Laut The Guardian ist der Forellensalat in den fünf Jahren seit der Eröffnung des Café Cecilia mehrfach auf die Speisekarte zurückgekehrt. Der Fisch wird mit Brunnenkresse, Gurke und Radieschen serviert und vereint damit weiche, frische und knackige Elemente in einem Gericht.
Sanfte Hitze prägt die Forelle
Die Forelle wird langsam in Öl gegart, das bei etwa 50–55 °C gehalten wird. Knoblauch und Thymian sorgen für Aroma, während der Fisch behutsam auf Temperatur gebracht wird. Anschließend lässt man ihn abkühlen, bevor er in große Stücke zerteilt wird, sodass die Filets ihre weiche Konsistenz behalten.
Gurke und Radieschen werden separat mit Weißweinessig, Zucker und Salz eingelegt. Danach werden sie mit Brunnenkresse und einem Dijon-Senf-Dressing vermischt, bevor Zitrone, Dill und Kerbel für eine frischere Note hinzugefügt werden.
Das zweite Gericht geht in eine ganz andere Richtung und benötigt deutlich weniger Zeit auf der Hitze. Dünne Zucchinistreifen werden in eine heiße Grillpfanne gelegt, bis sie kräftige Röstaromen entwickelt haben. Noch warm werden sie anschließend mit Balsamico-Essig, Zitronenschale, Basilikum, Knoblauch und Olivenöl vermischt.
Reife Aprikosen werden zusammen mit der Zucchini auf Stracciatella serviert, einer Mischung aus zerrissenem Mozzarella und Sahne, die auch als Füllung für Burrata verwendet wird. Die Frucht bildet einen frischen, leicht süßen Kontrast zum cremigen Käse und zum gegrillten Gemüse.
Geröstete Mandeln bilden den abschließenden Bestandteil. Sie werden zerstoßen und mit Olivenöl, Rotweinessig und Rosmarin vermischt, bevor die Mischung über das Gericht gegeben wird. So kommen sowohl zusätzliche Textur als auch eine kräftigere herzhafte Note hinzu.
Beide Rezepte setzen auf saisonale Zutaten, behandeln sie jedoch auf unterschiedliche Weise. Beim Forellengericht steht das langsame Garen im Mittelpunkt, während das Zucchinigericht auf Grillen, Marinieren und unkompliziertes Anrichten setzt.
Quellen: The Guardian, Café Cecilia