Seine Haare sind auch zu einer Zielscheibe für politische Rivalen geworden.
Personen des öffentlichen Lebens stehen jahrzehntelang unter dem gnadenlosen Blick der Kameras, wo selbst eine leichte Windböe landesweite Schlagzeilen machen kann.
Wenn ein ikonischer Look zu einem festen Bestandteil der Popkultur wird, halten sich Gerüchte über die persönliche Pflege oft hartnäckig.
Bei einer kürzlichen Dinner-Veranstaltung beschloss ein bekannter Staatsmann, einem langjährigen kosmetischen Gerücht direkt zu begegnen.
Klarstellung
Im Gespräch mit Gästen im Rosengarten des Weißen Hauses sprach US-Präsident Donald Trump die hartnäckigen Spekulationen um seine markante Frisur an. Fotos von windzerzausten Momenten auf Flughafenrollfeldern schüren seit Jahren die Gerüchte.
Laut der Irish Star wich der 80-jährige Präsident plötzlich vom Skript ab, um die Behauptungen direkt anzusprechen.
„Tatsächlich musste ich jahrelang darunter leiden, dass die Leute sagten: ‚Er trägt eine Perücke.‘ Ich trage keine Perücke“, sagte Trump dem Publikum.
Das Dementi folgt auf eine Polizeiveranstaltung auf Long Island im August, bei der er Gerüchte abtat, indem er „gute“ Haarprodukte anpries, „die Ihr Haar ein wenig mehr aufbauschen können, sodass es so aussieht, als hätten Sie 4 % mehr Haare, als Sie hatten.“
Haar-Debatten in der Politik
Seine Haare sind auch zu einer Zielscheibe für politische Rivalen geworden. Im letzten Monat beteiligte sich die Demokratische Partei an der Online-Debatte, indem sie Medien auf X teilte, um angebliche Veränderungen in seinem Haar hervorzuheben.
Die Demokraten posteten ein Video von Trump mit vollerer Haarpracht neben einem Foto, das dünneres Haar zeigte, und schrieben: „Das waren Trumps Haare vor weniger als 3 Monaten.“
Trotz seines vehementen Dementis äußerten Online-Beobachter schnell Skepsis in den sozialen Medien. Viele argumentierten, dass seine Aussage auf cleverer Semantik beruhte.
Ein X-Nutzer schrieb: „Okay, okay. Es ist ein Haarteil, KEINE Perücke. Aber mal im Ernst: Das ist ein Unterschied ohne Belang.“ Ein anderer nannte ihn „Toupet-Trump“.
Präsidentielle Dementis im Vergleich
Andere Kommentatoren zogen Parallelen zu berühmten historischen Momenten, in denen frühere Staatschefs dramatische öffentliche Dementis abgaben.
Mit Bezug auf Präsident Richard Nixon schrieb ein Nutzer: „Das ist Trumps ‚Ich bin kein Gauner!‘“ Ein anderer Kommentator berief sich auf Präsident Bill Clinton und fügte hinzu: „Erinnert mich an ‚Ich hatte keinen Sex mit dieser Frau‘, und wir kennen die Wahrheit.“
Kritiker verspotteten auch seine Wortwahl. Auf seine Behauptung des Leidens reagierte ein Nutzer mit den Worten: „Er musste leiden? Ja, Sie wissen nicht, was dieses Wort bedeutet …“
Quellen: Irish Star, X