Tsunamis können plötzlich entstehen und mit zerstörerischer Kraft zuschlagen.
Ein einziges Seebeben weit draußen im Ozean kann eine Wasserwand an die Küste schicken. Tsunamis treffen oft ohne Vorwarnung – mit verheerenden Folgen.
Japan

- Gelegen am „Feuerring“ – einer Zone mit intensiver tektonischer Aktivität
- Mehrere große Tsunamis erlebt, unter anderem 2011 nach dem Tōhoku-Erdbeben
- Fortschrittliche Warn- und Evakuierungssysteme wurden eingeführt
Indonesien

- Liegt an der Schnittstelle mehrerer tektonischer Platten
- Der berüchtigte Tsunami 2004 traf die Provinz Aceh und forderte über 230.000 Menschenleben
- Weiterhin hohes Risiko für zukünftige Tsunamis
Chile

- Lange Küstenlinie am Pazifik und Lage an einer aktiven Subduktionszone
- Tsunamis häufig durch starke Erdbeben ausgelöst – z. B. 1960 (stärkstes jemals gemessenes Beben)
- Die Behörden haben die Katastrophenvorsorge deutlich verbessert
Philippinen

- Schnittpunkt zahlreicher tektonischer Platten
- Gefährdet durch Erdbeben und vulkanische Aktivitäten, die Tsunamis auslösen können
- Lokale Evakuierungssysteme und Katastrophenschulungen wurden eingeführt
USA (insbesondere Hawaii und Alaska)

- Hawaii: Vom Meer umgeben und früher von fern ausgelösten Tsunamis aus Chile und Japan betroffen
- Alaska: Tektonisch aktive Region mit historisch dokumentierten Tsunamiereignissen
- Modernes Warnsystem unter Leitung der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration)
Papua-Neuguinea

- Im westlichen Pazifik gelegen – ein sehr aktives tektonisches Gebiet
- Mehrere tödliche Tsunamis in jüngerer Zeit, z. B. 1998
- Herausforderungen bei Infrastruktur und Katastrophenschutz
Samoa und Tonga

- Im westlichen Pazifik gelegen – ein sehr aktives tektonisches Gebiet
- Mehrere tödliche Tsunamis in jüngerer Zeit, z. B. 1998
- Herausforderungen bei Infrastruktur und Katastrophenschutz
Samoa und Tonga

- The highest tsunami risk zones lie around the Pacific’s “Ring of Fire”
- A combination of active plate boundaries and densely populated coastlines increases vulnerability
- Prevention and early warning are critical to reducing fatality rates