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Ein Clip, in dem Donald Trump sagt, dass „für mich eine Stadt besser aussieht, wenn man Militärangehörige hat“, geht derzeit online viral

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Joey Sussman / Shutterstock.com

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22. Januar 2026 hielt Donald Trump im Weißen Haus eine fast zweistündige Pressekonferenz ab.

Anlass war der erste Jahrestag seiner zweiten Amtszeit als Präsident, und während er am Rednerpult stand, sprach Trump über sämtliche Errungenschaften der Regierung im vergangenen Jahr.

Besonders im Fokus stand, dass der Präsident die Pressekonferenz damit begann, den Reporterinnen und Reportern Plakat um Plakat mit angeblichen kriminellen Migranten zu zeigen, die von der Regierung in Gewahrsam genommen worden seien. Doch wenn jemand fast zwei Stunden lang spricht, kommen viele Worte zusammen.

Nun hat ein Clip, in dem Trump offenbar die militärische Präsenz auf den Straßen lobt, das Internet in Aufruhr versetzt.

Große, starke Jungs, böse Jungs

Während der Pressekonferenz begann Donald Trump über die Nationalgarde in Washington, D.C. zu sprechen und sagte, er fühle sich beim Umhergehen in der Hauptstadt „sehr sicher“ – etwas, das er nach eigenen Angaben ein Jahr zuvor nicht habe tun können.

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Dann folgte die virale Bemerkung, als Trump sagte:

Ich weiß nicht, für mich sieht eine Stadt besser aus, wenn man Militärangehörige hat. Das sind große, starke Jungs, böse Jungs. Man schaut sie an und sagt: ‚Mit denen legen wir uns lieber nicht an.‘

Das Zitat von Donald Trump erschien etwa 1 Stunde, 35 Minuten und 40 Sekunden nach Beginn des Livestreams der Pressekonferenz, der vollständig auf der Website des Weißen Hauses hier zu sehen ist (öffnet neuen Tab).

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Der Insurrection Act

Die Bemerkungen unterstrichen ein breiteres Muster, das die Reaktion der Regierung auf Unruhen im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Einwanderungspolitik geprägt hat.

Sie folgten nur wenige Tage, nachdem der Präsident gewarnt hatte, er könne sich auf ein Gesetz aus dem Jahr 1807 stützen, um Truppen in Städte zu entsenden, in denen Proteste gegen den Einsatz von Bundesbeamten zur Unterstützung eines umfassenden harten Vorgehens gegen Einwanderung in Minneapolis andauern.

Er hat wiederholt die Möglichkeit angesprochen, den Insurrection Act zu aktivieren – eine Befugnis, die in der modernen Zeit nur selten genutzt wird –, um das Militär oder die Nationalgarde in inländische Polizeiaufgaben einzubinden.

Diese Drohungen haben Widerstand von mehreren Gouverneuren der Bundesstaaten hervorgerufen, die argumentieren, solche Schritte würden lokale Zuständigkeiten außer Kraft setzen und die Spannungen verschärfen, anstatt die Ordnung wiederherzustellen.

Quellen: The White House, X, Fox News, Indy100

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