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Fasten ohne Überforderung: So gelingt der Verzicht bis Ostern

Intermittent Fasting
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Die Fastenzeit gilt für viele als Gelegenheit für einen persönlichen Neustart.

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Mit dem Aschermittwoch hat für Millionen Menschen die Fastenzeit begonnen. Bis Ostern nehmen sich viele vor, Gewohnheiten zu ändern und bewusster zu leben.

Doch zwischen guten Vorsätzen und Alltag liegen oft sechs herausfordernde Wochen.

Wie Bunte.de unter Verweis auf eine DAK-Erhebung berichtet, wollen rund 60 Prozent der Befragten in der Fastenzeit verzichten. Die Motivation ist groß, die Umsetzung dagegen häufig schwierig.

Der Verzicht betrifft längst nicht mehr nur religiöse Rituale. Viele Menschen reduzieren Zucker, Alkohol oder digitale Medien, um Routinen zu hinterfragen oder ihrem Körper eine Pause zu gönnen.

Warum das Durchhalten dennoch scheitert, hat oft weniger mit Disziplin als mit Gewohnheiten zu tun.

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Bewusst planen

Bunte.de rät dazu, den Verzicht nicht zu radikal anzulegen. Statt alles gleichzeitig zu streichen, sei es sinnvoll, sich auf einzelne Bereiche zu konzentrieren.

Das könne bedeuten, gezielt auf bestimmte Genussmittel oder regelmäßige Impulskäufe zu verzichten, anstatt sämtliche Lieblingsprodukte auf einmal auszuschließen.

Ein klar umrissenes Ziel mache das Vorhaben greifbarer und erleichtere es, über mehrere Wochen dranzubleiben.

Gewohnheiten ersetzen

Entscheidend ist nicht nur, was wegfällt, sondern was an seine Stelle tritt. Wer etwa abends nicht mehr nascht, braucht eine Alternative für diesen Moment.

Bunte.de empfiehlt in diesem Zusammenhang unter anderem kalorienarme Getränke oder bewusste Rituale, die Genuss ohne Regelbruch ermöglichen.

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Psychologisch wirkt dieser Ansatz, weil das Belohnungssystem nicht komplett leerläuft, sondern neu ausgerichtet wird.

Motivation verstehen

Langfristig trägt vor allem ein klarer persönlicher Grund. Wer weiß, warum er verzichtet, bleibt eher konsequent.

Ob es um gesundheitliche Ziele, bewussteren Konsum oder digitale Entlastung geht: Ein reflektiertes „Warum“ stabilisiert die Entscheidung.

Hilfreich kann zudem der Blick auf das zeitliche Ende der Fastenphase sein. Die Begrenzung nimmt Druck und macht den Prozess überschaubar.

Auf Signale achten

Gleichzeitig sollte körperliches Unwohlsein nicht ignoriert werden. Veränderungen in der Ernährung oder im Konsumverhalten können vorübergehend Beschwerden auslösen.

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Warnsignale sollten ernst genommen werden. Halten Beschwerden an, ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen.

Wer den Verzicht außerdem mit positiven Aktivitäten, sozialen Kontakten oder kleinen, passenden Belohnungen verbindet, erhöht die Chance, die Fastenzeit als bewusste Neuorientierung statt als bloße Einschränkung zu erleben.

Quelle: Bunte.de