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Mit 40 plötzlich müde?

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Viele Menschen erleben in ihren Vierzigern einen spürbaren Energierückgang. Aufgaben, die früher mühelos wirkten, kosten plötzlich mehr Kraft.

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Fachleute betonen jedoch: Das ist kein Zeichen eines rapiden Verfalls, sondern Ausdruck natürlicher Veränderungen im Körper – in einer Lebensphase, die häufig besonders fordernd ist.

Muskelkraft und Zellenergie nehmen ab

Ein wichtiger Faktor ist der altersbedingte Muskelabbau, bekannt als Sarkopenie.

Dieser Prozess beginnt schleichend bereits ab dem 30. Lebensjahr und beschleunigt sich um die 40. Muskelkraft und Ausdauer gehen zurück, alltägliche Bewegungen werden anstrengender.

Auch auf Zellebene verändert sich der Körper. Die Mitochondrien, die Energiezentren der Zellen, produzieren weniger Adenosintriphosphat (ATP), den zentralen Energieträger.

Sinkt diese Produktion, fällt es dem Organismus schwerer, Stress, Schlafmangel oder Krankheiten auszugleichen. Müdigkeit kann dadurch länger anhalten.

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Schlaf und Hormone im Wandel

Mit zunehmendem Alter verkürzt sich die Tiefschlafphase, die für körperliche Erholung entscheidend ist.

Gleichzeitig verändern sich Hormonspiegel: Bei Frauen beginnt häufig die Perimenopause, bei Männern sinkt der Testosteronwert allmählich.

Beides kann Schlafqualität und Leistungsfähigkeit beeinflussen.

Die „Sandwich-Phase“ erhöht den Druck

Neben biologischen Faktoren spielt auch die Lebenssituation eine Rolle.

Der Schlafmediziner Dr. med. Michael Feld erklärte gegenüber FITBOOK: „Mindestens die Hälfte der Müdigkeit ist nicht biologisch bedingt.“

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Viele Menschen befänden sich in einer Phase gleichzeitiger Belastungen durch Beruf, Haushalt und Familie. „Job, Haus, Kinder – alles gleichzeitig“, so Feld. Man sei „permanent fremdbestimmt“.

Warum es später oft wieder leichter wird

Ab etwa 60 Jahren berichten viele von neuer Energie. Wenn Verpflichtungen abnehmen, sinkt auch der Druck.

Erschöpfung verläuft häufig nicht linear, sondern eher in einer U-Form. Krafttraining kann dem Muskelabbau entgegenwirken, Intervalltraining die Zellenergie unterstützen.

Quellen: FITBOOK, BILD

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