Was als gesunder Start gilt, könnte laut einem Experten problematisch sein.
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Für viele beginnt der Tag mit etwas Süßem und vermeintlich Gesundem. Eine besonders beliebte Obstsorte gilt als schneller Energielieferant am Morgen.
Doch genau diese Gewohnheit könnte laut einem Ernährungsexperten unerwünschte Folgen haben.
Warnung vom Experten
In einem von FitForFun verfassten und auf Focus Online veröffentlichten Beitrag wird der britische Ernährungswissenschaftler Dr. Daryl Gioffre zitiert.
Gegenüber dem Lifestyle-Portal Byrdie äußert er deutliche Kritik an einer bestimmten Frühstücksfrucht. „Bananen sind so ziemlich das Schlimmste, was man zum Frühstück essen kann.“
Gemeint ist damit ausgerechnet die Banane – für viele Inbegriff eines gesunden Starts in den Tag.
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Schneller Anstieg
Nach Angaben des Experten enthält die Frucht vergleichsweise viel natürlichen Zucker. Dieser könne den Blutzuckerspiegel rasch erhöhen.
Auf den schnellen Anstieg folge jedoch häufig ein ebenso deutlicher Abfall. Das könne schon am Vormittag Heißhunger auslösen.
Solche Schwankungen könnten sich im Tagesverlauf fortsetzen und das Energielevel beeinflussen.
Mögliche Folgen
Ein sinkender Blutzuckerspiegel wird häufig mit Müdigkeit und Konzentrationsproblemen in Verbindung gebracht.
Zudem argumentiert Gioffre, dass bei der Verdauung Zuckerprozesse entstehen könnten, die Säurebildung begünstigen. Diese könne Entzündungen fördern und langfristig Erkrankungen wie Arthrose oder Gicht begünstigen.
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Unabhängig davon gelten Bananen allgemein als nährstoffreiche Frucht mit wichtigen Mineralstoffen.
Besser kombiniert
Ein völliger Verzicht sei laut dem Bericht nicht nötig. Entscheidend sei vielmehr der Zeitpunkt.
Vor oder während sportlicher Belastung könnten die enthaltenen Kohlenhydrate sogar hilfreich sein.
Zudem empfiehlt der Experte, die Frucht nicht allein zu essen, sondern mit gesunden Fetten oder Gewürzen wie Zimt zu kombinieren.
Quelle: FitForFun