Die Ölpreise steigen angesichts der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten stark an.
Gerade lesen andere
Ein unter der Flagge von Palau fahrender Öltanker ist am Sonntag vor der Küste Omans getroffen worden. Dabei wurden vier Besatzungsmitglieder verletzt, teilten die Behörden mit, wie Reuters berichtet.
Der Tanker mit dem Namen Skylight hatte 20 Besatzungsmitglieder an Bord, die nach dem Angriff evakuiert wurden. Nach Angaben des Zentrums erlitten vier Crewmitglieder Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades. Zur Besatzung gehörten 15 indische Staatsangehörige und fünf Iraner.
Das Maritime Sicherheitszentrum Omans erklärte, das Schiff sei etwa fünf Seemeilen nördlich des Hafens von Khasab auf der Halbinsel Musandam nahe der Straße von Hormus getroffen worden. Die Behörden machten keine Angaben dazu, welche Waffe das Schiff traf.
CNN berichtet unter Berufung auf iranische Behörden, dass ein Schiff nach einer „unerlaubten Durchfahrt“ sinke. Unklar ist, ob es sich bei dem genannten Schiff um die Skylight handelt.
Es ist unklar, wer den brennenden Tanker gefilmt hat.
Lesen Sie auch
Artikel wird unten fortgesetzt.
Ölpreise steigen stark
Der US-israelische Angriff auf den Iran hat am Montag die Finanzmärkte erschüttert.
Laut Reuters stiegen die Ölpreise der Sorte Brent um etwa 10 %, während US-Rohöl ebenfalls um 8,2 % zulegte.
Die Straße von Hormus ist eine zentrale Schifffahrtsroute für den Ölhandel; rund 20 % des weltweiten seewärtigen Ölhandels passieren die enge Meerenge.
Lesen Sie auch
Artikel wird unten fortgesetzt.

Reedereiriesen setzen Transite aus
Angesichts der zunehmenden Spannungen in der Region setzen große Transportunternehmen ihre Transite durch die wichtige Meerenge aus.
AFP berichtete am Sonntag, dass der dänische Schifffahrtsriese Maersk die Durchfahrten von Schiffen sowohl durch die Straße von Hormus als auch durch den Suezkanal aus Sicherheitsgründen aussetzen werde.
Am Samstag stellte der deutsche Schifffahrtsriese Hapag-Lloyd die Transite durch die Straße von Hormus ebenfalls ein und verwies dabei auf Sicherheitsbedenken.
Quellen: Reuters, CNN, France 24, Stellungnahme von Hapag-Lloyd
