Eine russische Drohne traf am 2. März einen Pendlerzug im Bezirk Krywyj Rih in der Oblast Dnipropetrowsk und tötete eine Person, während zehn weitere verletzt wurden, teilten die regionalen Behörden mit.
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Der Angriff richtete sich gegen einen fahrenden Vorortzug, der von Ukrzaliznytsia, der staatlichen Eisenbahngesellschaft der Ukraine, betrieben wird.
Es handelt sich um den zweiten gemeldeten Angriff auf einen Personenzug seit Ende Januar, berichtet der Kyiv Independent.
Opfer gemeldet
Der Gouverneur der Oblast Dnipropetrowsk, Oleksandr Hanzha, erklärte, russische Streitkräfte hätten Verkehrsinfrastruktur getroffen und einen Brand ausgelöst.
„Die Russen haben Verkehrsinfrastruktur angegriffen. Ein Feuer brach aus“, sagte Hanzha.
Ein bei dem Angriff verletzter Mann sei später im Krankenhaus gestorben, fügte er hinzu.
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Sieben weitere Personen wurden verletzt, darunter zwei Kinder – ein zehnjähriges Mädchen und ein 17-jähriger Junge. Fünf der Verletzten befinden sich nach Angaben der Behörden weiterhin in mittlerem Zustand im Krankenhaus.
Zivile Bahn im Visier
Vizepremierminister Oleksii Kuleba erklärte, eine Drohne habe einen der Waggons getroffen, und bezeichnete den Vorfall als einen weiteren gezielten Angriff auf den zivilen Schienenverkehr.
Der Angriff folgt auf einen Vorfall vom 27. Januar in der Oblast Charkiw, bei dem ebenfalls ein Personenzug getroffen wurde.
Ukrzaliznytsia hatte zuvor von einer Zunahme russischer Angriffe auf Eisenbahninfrastruktur seit Juli 2025 berichtet. Wichtige Knotenbahnhöfe in Losowa (Oblast Charkiw), Synelnykowe (Oblast Dnipropetrowsk) und Kosjatyn (Oblast Winnyzja) seien ins Visier genommen worden.
Diese Verkehrsknotenpunkte dienen sowohl zivilen Passagieren als auch logistischen Routen zur Versorgung ukrainischer Streitkräfte nahe der Frontlinie.
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Quellen: Kyiv Independent, Behörden der Oblast Dnipropetrowsk, Ukrzaliznytsia