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Warnung an Elektroautobesitzer: Ein kleiner Schaden kann ein Vermögen kosten

Warnung an Elektroautobesitzer: Ein kleiner Schaden kann ein Vermögen kosten
Garun .Prdt/shutterstock.com

Ein kleiner Schaden am Auto kann heute unerwartet hohe finanzielle Folgen haben.

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Ein kleiner Schaden am Auto kann heute unerwartet hohe finanzielle Folgen haben.

Das gilt besonders für neuere Fahrzeuge, bei denen selbst kleine Defekte umfangreiche Reparaturen erfordern können.

Die Entwicklung hängt eng mit der Technologie zusammen, die inzwischen in vielen Modellen Standard ist.

Große Preisunterschiede

Nicht alle Autos sind gleich teuer zu reparieren.

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Laut einer Übersicht, über die MereMobil.dk berichtet, gehören Modelle wie der Volvo XC60 und mehrere BMW-Modelle zu den teureren, während der Fiat 500 und der MG4 Electric zu den günstigeren zählen.

Das Tesla Model Y liegt dazwischen, fällt jedoch durch geringere Reparaturkosten am Heck auf, unter anderem weil das Fahrzeug keine klassischen Parksensoren verwendet.

Teure Technologie

Hinter den Preisunterschieden steht eine gemeinsame Ursache: fortschrittliche Technologie.

Sensoren, Kameras und Software sind in viele Fahrzeugteile integriert, wodurch selbst kleine Schäden technisch komplex werden.

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Laut ADAC, Deutschlands größtem Automobilclub, wie zuerst vom deutschen Medium Heise.de berichtet und von MereMobil.dk aufgegriffen, ist diese Entwicklung auch auf einen Mangel an reparaturfreundlichem Design zurückzuführen.

Beispiele für Kosten

Die Auswirkungen zeigen sich deutlich bei konkreten Reparaturen.

Der Austausch einer modernen Windschutzscheibe kann über 17.000 Kronen kosten, da die Fahrzeugsysteme anschließend neu kalibriert werden müssen.

In anderen Fällen können Frontschäden bei Fahrzeugen mit modernen Scheinwerfern mehr als 50.000 Kronen kosten, da die Komponenten oft komplett ersetzt werden müssen.

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Vorgaben der Hersteller

Gleichzeitig stellen Hersteller strengere Anforderungen an die Durchführung von Reparaturen.

In einigen Fällen wird das Neulackieren nicht empfohlen oder sogar untersagt, da es die Funktion der Sensoren beeinträchtigen kann.

Das bedeutet, dass selbst kleine Schäden zum Austausch ganzer Bauteile führen können, statt repariert zu werden.

Druck auf Autobesitzer

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Die steigenden Reparaturkosten haben auch indirekte Auswirkungen.

Versicherungen für neuere Fahrzeuge sind teurer geworden, gerade weil selbst kleine Schäden kostspielig sein können.

ADAC fordert daher politische Maßnahmen, um Reparaturen günstiger zu machen, unter anderem durch modularere Lösungen und mehr Transparenz bei Ersatzteilpreisen.

Quellen: MereMobil.dk

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