Die Drohnenkriegsführung definiert den modernen Konflikt rasch neu und verwandelt relativ billige Technologie in eines der mächtigsten Werkzeuge auf dem Schlachtfeld.
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Von Überwachung bis hin zu Langstreckenangriffen ermöglichen unbemannte Systeme den Streitkräften heute, Ziele weit jenseits der traditionellen Frontlinien mit zunehmender Präzision und Häufigkeit zu treffen.
Da sich beide Seiten anpassen, machen Drohnen ganze Länder verwundbarer und bringen den Krieg näher an Städte und Regionen, die einst als unerreichbar galten.
Deutliche Warnung
Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Sergei Schoigu, hat gewarnt, dass kein Teil des Landes als sicher vor ukrainischen Angriffen angesehen werden kann.
Auf einer hochrangigen Sitzung in Jekaterinburg sagte Schoigu, die rasante Entwicklung der ukrainischen Drohnentechnologie habe die Natur des Konflikts verändert.
„Das Entwicklungstempo von Waffensystemen, hauptsächlich unbemannten Drohnensystemen, und die Komplexität der Methoden, die für ihren Einsatz verwendet werden, sind so hoch, dass sich keine Region Russlands sicher fühlen kann“, sagte er laut TASS.
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Zunehmende Angriffe
Schoigu sagte, die Zahl der von der Ukraine durchgeführten Sabotageaktionen sei im Jahr 2025 um 40 % gestiegen.
Seinen Angaben zufolge gab es im Laufe des Jahres 1.830 solcher Vorfälle.
Er deutete an, dass diese Operationen immer häufiger und ausgefeilter werden.
Moskau im Visier
Russische Beamte sagen, die Hauptstadt sei kürzlich mit einem ihrer größten Drohnenangriffe konfrontiert gewesen.
Der Bürgermeister von Moskau berichtete, dass die Luftabwehr an einem einzigen Wochenende rund 250 Drohnen abgeschossen habe.
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Das russische Verteidigungsministerium fügte hinzu, dass innerhalb von 24 Stunden 421 ukrainische Drohnen abgefangen wurden.
Krieg jenseits der Frontlinien
Der Konflikt hat sich über die traditionellen Kampfzonen hinaus ausgeweitet, wobei die Ukraine Infrastruktur und Militärangehörige innerhalb Russlands ins Visier nimmt.
Diese Angriffe umfassten Angriffe auf Ölanlagen, Pipelines und hochrangiges Militärpersonal.
Gleichzeitig führen die russischen Streitkräfte weiterhin Artillerie-, Drohnen- und Luftangriffe in der gesamten Ukraine durch.
Schoigu behauptete auch, dass ausländische Geheimdienste an der Unterstützung von Operationen gegen Russland beteiligt seien.
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Er sagte, dass Behörden aus 56 Ländern die von ihm als „Terror- und Sabotage“-Aktivitäten bezeichneten Aktivitäten unterstützen, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen.
Quellen: Reuters, TASS, Digi24