Startseite Krieg Putin meidet Kreml aus Angst vor ‚Verfolgung wie iranische Führungskräfte‘

Putin meidet Kreml aus Angst vor ‚Verfolgung wie iranische Führungskräfte‘

Vladimir Putin and Alexander Khinshtein
Kremlin.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Weltweit sehen sich führende Politiker mit neuen Sicherheitsbedrohungen konfrontiert, da die Überwachungsmethoden immer ausgefeilter werden.

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Der Angriff im Iran zeigte, wie führende Persönlichkeiten durch Technologie verfolgt wurden, bevor Präsident Donald Trump beschloss, anzugreifen.

Solche Entwicklungen scheinen das Verhalten auf den höchsten Machtebenen auf der ganzen Welt zu beeinflussen.

Plötzliche Abwesenheit

Der russische Präsident Wladimir Putin ist in den letzten Tagen nicht zu öffentlichen Veranstaltungen im Kreml erschienen, so das unabhängige Medium Agenstvo, das von United24Media zitiert wird.

Sein letzter bestätigter Auftritt dort war am 9. März während eines Treffens, das sich auf die globalen Öl- und Gasmärkte konzentrierte.

Seitdem listen offizielle Updates Treffen und Briefings auf, aber keines bestätigt eindeutig, dass er physisch im Kreml anwesend war.

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Unklarer Standort

Laut Agenstvo geben solche Auftritte nicht unbedingt Aufschluss darüber, wo sich Putin tatsächlich aufhält.

Aufnahmen von Besprechungen können vorab aufgezeichnet werden, während Videoanrufe von mehreren Präsidentenresidenzen aus geführt werden können, die identisch aussehen.

Der Kreml teilte kürzlich mit, Putin habe eine Regierungssitzung aus der Ferne von seiner Residenz in Nowo-Ogarjowo bei Moskau geleitet.

Wachsende Bedenken

Das Timing hat aufgrund von Berichten darüber, wie hochrangige iranische Persönlichkeiten vor dem Angriff der USA verfolgt wurden, Aufmerksamkeit erregt.

Die Financial Times berichtete, dass Überwachung, einschließlich gehackter Verkehrskameras, eine Rolle bei der Überwachung von Bewegungen in Teheran spielte.

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Der russische Oppositionspolitiker Dmitri Gudkow deutete an, dass dies Beamte in Moskau beunruhigt haben könnte.

Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen

Gleichzeitig sind die Behörden dabei, den Schutz der Residenzen Putins zu verstärken.

Es wurden Pläne vorgeschlagen, eine Sicherheitszone um seine Residenz in Sotschi zu erweitern, die mehr als drei Quadratkilometer umfasst.

Die Maßnahmen würden Drohnenflüge einschränken, die maritime Aktivität begrenzen und bestimmte Einrichtungen im Zusammenhang mit Waffen oder Überwachung verbieten.

Quellen: Agenstvo, Financial Times, United24Media

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