Während Washington sich auf den Nahen Osten konzentriert, scheint Moskau von den sich verändernden wirtschaftlichen und politischen Dynamiken zu profitieren.
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Steigende Energienachfrage und veränderte politische Strategien haben Russlands Position gestärkt und könnten den Druck verringern, den westliche Sanktionen eigentlich erzeugen sollten.
Spöttische Reaktion
Russische Medien haben US-Präsident Donald Trump nach den Angriffen auf den Iran offen verspottet.
Laut Express beschrieben Zeitungen den sich entwickelnden Konflikt als einen „langen, strafenden und sehr teuren“ Krieg.
Kommentare deuteten auch an, dass die jüngsten Ereignisse zeigen, dass Russland sich nicht auf diplomatische Vereinbarungen mit Washington verlassen kann.
Harsche Kritik
Eine der schärfsten Reaktionen kam von der russischen Zeitung Kommersant.
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„Trump wollte Teheran erwürgen, aber er hat die Schlinge um seinen eigenen Hals enger gezogen“, schrieb das Blatt.
Es fügte hinzu, dass der US-Präsident die Situation nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere von dem Konflikt betroffene Länder verschlimmert habe.
Russische Medien warnten, dass sich die Konfrontation hinziehen und zunehmend kostspielig werden könnte.
Die Situation hat Bedenken hinsichtlich der globalen Stabilität geweckt, insbesondere nach den Störungen im Zusammenhang mit der Straße von Hormus.
Solche Entwicklungen könnten weitreichendere wirtschaftliche Folgen haben, insbesondere für die Energiemärkte.
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NATO-Spannungen
Gleichzeitig sind Spaltungen zwischen den westlichen Verbündeten aufgetreten.
Trump kritisierte die NATO-Partner dafür, dass sie die US-Operationen nicht unterstützen, und sagte, die Länder sollten „in Schwung kommen, und zwar schnell“.
Er deutete auch an, dass die Vereinigten Staaten sich möglicherweise von der Sicherung wichtiger Schifffahrtsrouten zurückziehen könnten, wenn die Verbündeten keinen Beitrag leisten.
Der britische Premierminister Keir Starmer hat sich Aufrufen zu einer stärkeren militärischen Beteiligung widersetzt.
Er sagte, er werde nicht zulassen, dass das Vereinigte Königreich in einen größeren Konflikt hineingezogen werde, und betonte die Notwendigkeit eines Verhandlungsergebnisses.
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„Je länger es dauert, desto größer sind die Auswirkungen auf die Lebenshaltungskosten“, sagte Starmer.