Die Ukraine erweitert ihre Drohnen-„Todeszone“, greift tiefer hinter russische Linien an und stört zunehmend den Nachschub an die Front.
Gerade lesen andere
Die Ukraine erweitert die Reichweite ihrer Drohnenoperationen und schafft damit eine wachsende „Todeszone“ hinter den russischen Linien, wodurch der Druck auf die Nachschubwege zur Front weiter zunimmt.
Laut PortalTechnologiczny.pl hat sich das Gebiet, in dem Drohnen Ziele erkennen und angreifen können, in den letzten Monaten verdreifacht, sodass zuvor vergleichsweise sichere Logistikzonen nun zu aktiven Risikobereichen werden.
Weniger Fokus auf Truppenstärke
Die ukrainische Strategie setzt zunehmend auf Präzision statt auf die Anzahl der eingesetzten Soldaten.
Anstatt mehr Truppen an die Front zu entsenden, konzentrieren sich die Operationen auf Überwachung und gezielte Drohnenangriffe, um russische Bewegungen zu verlangsamen und die Koordination zu stören.
Ziel ist es, die Fähigkeit russischer Kräfte einzuschränken, Ausrüstung, Treibstoff und Verstärkungen effizient zu verlegen.
Lesen Sie auch
Angriffe reichen tiefer hinter die Front
Die gemeldete Ausweitung wird durch größere Reichweite und verbesserte Koordination von Drohnen ermöglicht.
Dem Bericht zufolge können ukrainische Drohnen nun Ziele in bis zu 150 Kilometern hinter der Frontlinie angreifen, verglichen mit etwa 50 Kilometern zuvor.
Dies zwingt die russische Logistik weiter von den Kampfzonen weg und erschwert die Versorgungsketten.
Zudem wurde eine zentrale Kommandostruktur eingeführt, um tiefere Angriffe zu koordinieren und die Zielgenauigkeit zu verbessern.
Luftabwehr zunehmend im Visier
Ukrainische Operationen zielen darauf ab, russische Luftabwehr- und elektronische Kampfsysteme zu schwächen.
Lesen Sie auch
Systeme wie Buk, Tor und Pantsir sollen getroffen worden sein, wodurch Russlands Fähigkeit zur Abwehr von Drohnen eingeschränkt wird.
Dies hat dazu beigetragen, dass die Ukraine in mehreren Frontabschnitten mehr Kontrolle über den Luftraum in geringer Höhe gewinnt.
Logistik unter anhaltendem Druck
Die Auswirkungen zeigen sich deutlich in den russischen Nachschublinien.
Transportwege werden zunehmend schwer nutzbar, und Berichten zufolge sind einige Soldaten gezwungen, Strecken zu Fuß zurückzulegen, da das Risiko von Drohnenangriffen zu hoch ist.
Schwerere Angriffsdrohnen werden zudem eingesetzt, um Infrastruktur wie Lager, Depots und Kommandozentren weiter hinter den Linien anzugreifen.
Lesen Sie auch
Mit zunehmender Reichweite und besserer Koordination verlagert sich die Strategie auf eine nachhaltige Störung der Logistik statt auf direkte Konfrontation.
Quellen: PortalTechnologiczny.pl