Eine wenig bekannte Waffe aus der Vergangenheit ist auf dem Schlachtfeld in der Ukraine wieder aufgetaucht.
Ihr erneutes Auftreten wirft neue Fragen über die militärischen Fähigkeiten Russlands auf.
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Laut WPtech sagt der ukrainische Militäranalyst Oleksandr Kowalenko, dass der Einsatz des 2S31 Vena auf zunehmende Engpässe in der russischen Artillerie hindeutet.
Altes System kehrt zurück
Der 2S31 Vena wurde ursprünglich in der späten Sowjetzeit als Nachfolger älterer Mörsersysteme entwickelt.
Die Produktion begann erst Jahre später und blieb begrenzt, wobei insgesamt nur wenige Einheiten gebaut wurden, berichtet WPtech.
Die meisten Systeme blieben in Russland, während eine kleine Anzahl ins Ausland exportiert wurde.
Zeichen von Engpässen
Kowalenko argumentiert, dass das Auftreten der Waffe jetzt kein Zeichen von Stärke sei.
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„Dieses Fahrzeug erscheint im Kriegsgebiet aufgrund eines Mangels an selbstfahrenden Artillerieeinheiten“, sagte er.
Laut WPtech ist er der Ansicht, dass Russland zunehmend gezwungen ist, ältere oder seltene Ausrüstung aus Depots zu holen, um die Einsätze aufrechtzuerhalten.
Gemischte Fähigkeiten
Das System kombiniert Eigenschaften eines Mörsers und einer Artilleriekanone und kann verschiedene Munitionsarten abfeuern.
WPtech berichtet, dass es eine relativ hohe Feuerrate erreichen kann, was ihm einen gewissen Nutzen auf dem Schlachtfeld verleiht.
Kowalenko wies jedoch darauf hin, dass sein Schutz begrenzt ist und es unter Problemen leidet, die typisch für in kleinen Stückzahlen produzierte Ausrüstung sind.
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Erbe der Sowjetunion
Die Entwicklung des Vena wurde nach dem Zerfall der Sowjetunion unterbrochen, was seine breite Einführung behinderte.
Infolgedessen wurde das System nie ein Standardbestandteil des russischen Arsenals und blieb relativ unbekannt.
Auswirkungen auf das Schlachtfeld
Kowalenko sagte, dass die Waffe zwar weiterhin ein gewisses offensives Potenzial bieten könne, ihr Einsatz jedoch auf tiefere Probleme hinweise.
„Trotz seiner Vorteile handelt es sich nicht um in Massenproduktion hergestellte Ausrüstung“, sagte er.
Laut WPtech deutet seine Präsenz an der Front darauf hin, dass Russland zunehmendem Druck auf seine Artillerieressourcen ausgesetzt ist.
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Quellen: WPtech