Russland und Iran haben sich von Feinden zu Partnern entwickelt.
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Seit Jahrhunderten schwankt ihre Beziehung zwischen Konflikt und Kooperation, geprägt von Macht, Politik und gemeinsamen Interessen.
Nun rückt dieses Bündnis wieder in den Fokus.
Starke Kritik
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Vereinigten Staaten wegen ihres Vorgehens im Nahen Osten scharf kritisiert, wie WP berichtet.
In Bezug auf die aktuelle Situation bezeichnete er diese als „äußerst gefährlich“ und warnte vor langfristigen Konsequenzen.
„Die Folgen des Handelns der Amerikaner und Israelis sind sehr beunruhigend, und sie werden noch sehr lange damit zu kämpfen haben“, sagte er.
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„Wunsch nach Dominanz“
Lawrow beschuldigte Washington, eine globale Kontrolle über die Energieressourcen anzustreben.
„Das Vorgehen der Amerikaner ist ein klarer Ausdruck ihres Wunsches, den Energiesektor in der ganzen Welt zu dominieren“, erklärte er.
Seine Äußerungen fallen inmitten wachsender Spannungen im Zusammenhang mit dem andauernden Krieg unter Beteiligung des Iran.
Breiterer Kontext
Russland selbst strebt seit langem Einfluss auf die globalen Energiemärkte an.
Durch staatlich kontrollierte Unternehmen und groß angelegte Projekte wie Gaspipelines hat Moskau darauf abgezielt, seine Rolle als wichtiger Lieferant, insbesondere für Europa, auszubauen.
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Diese Strategie wurde oft als ein Mittel zur Erhöhung des geopolitischen Einflusses angesehen.
Kriegseskalation
Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Kämpfe im Nahen Osten immer weiter intensivieren.
Laut dem Chef des US Central Command, Adm. Brad Cooper, haben amerikanische Streitkräfte seit Beginn des Konflikts rund 8.000 Ziele im Iran angegriffen.
Er sagte, die Operationen hätten sich auf Raketensysteme, Drohnen und Marinekapazitäten konzentriert.
Quellen: Onet, PAP, WP