Die Besorgnis über Nordkoreas Waffenprogramm ist erneut aufgeflammt, da Schätzungen auf ein wachsendes Arsenal hindeuten.
Analysten gehen davon aus, dass Pjöngjang seine Fähigkeiten weiter ausbaut, was neue Fragen zur regionalen Stabilität aufwirft.
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Ab 2025 schätzen Experten, dass Nordkorea über etwa 50 Atomwaffen verfügt, wobei jährlich genug spaltbares Material für mehrere weitere produziert wird. Es wird außerdem angenommen, dass das Land ein großes Chemiewaffenarsenal unterhält, was die internationale Besorgnis verstärkt.
Vor diesem Hintergrund hat Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un die nuklearen Ambitionen seines Landes verteidigt und gleichzeitig die Vereinigten Staaten scharf kritisiert, berichtet der Daily Express.
Festgelegter nuklearer Kurs
Kim stellte Atomwaffen als zentral für die nationale Sicherheit und Entwicklung dar und wies frühere diplomatische Bemühungen zurück.
Er sagte: „Die heutige Realität zeigt eindeutig die Legitimität der strategischen Entscheidung unseres Landes, die süßen Worte der Feinde zurückzuweisen und unser nukleares Arsenal dauerhaft zu sichern.“
Die Äußerungen scheinen sich auf die gescheiterten Gespräche im Jahr 2019 mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zu beziehen, nach denen Pjöngjang die Raketenproduktion erhöhte.
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Kim signalisierte, dass sich die Richtung des Landes nicht ändern werde.
Er sagte: „Wir werden unseren Status als nuklear bewaffneter Staat weiterhin entschlossen festigen – als unumkehrbaren Kurs – und gleichzeitig unseren Kampf gegen feindliche Kräfte aggressiv verstärken.“
Globale Kritik
In seiner Rede warf Kim Washington vor, auch über die koreanische Halbinsel hinaus destabilisierend zu handeln. Er erwähnte den Iran nicht direkt, bezog sich jedoch allgemein auf das militärische Verhalten der USA.
Er sagte: „Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten bringen ständig nukleare strategische Mittel in die Gebiete rund um unser Land und erschüttern damit die Grundlagen der regionalen Sicherheit.“
Der Daily Express berichtete, dass Kim die Handlungen der USA weltweit als „Staatsterrorismus und Aggression“ bezeichnete und den militärischen Ausbau seines Landes als Reaktion darstellte.
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Veränderte Botschaft
Kim deutete zudem an, dass Nordkorea sich nun als eine Macht sieht, die Abschreckung ausüben kann, statt verwundbar zu sein.
Er sagte: „Ich bekräftige, dass unser Land kein bedrohtes Land mehr ist – wir verfügen nun über die Fähigkeit, im Bedarfsfall selbst eine Bedrohung darzustellen.“
Er verknüpfte das Atomprogramm mit einem umfassenderen nationalen Fortschritt.
Er sagte: „Der solide Aufbau des nuklearen Schutzschildes garantiert und fördert die Entwicklung aller Bereiche des Landes, einschließlich Wirtschaft und Kultur, sowie die Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung.“
Quellen: Daily Express