Schwere Überschwemmungen haben den Süden Russlands getroffen, große Gebiete ohne Strom zurückgelassen und wichtige Infrastruktur beschädigt. Die Behörden warnen, dass sich die Lage weiter verschlechtern könnte, da die heftigen Regenfälle anhalten.
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Laut regionalen Behörden, zitiert von Wiadomości, sind nach rekordverdächtigen Regenfällen mehr als 327.000 Einwohner in Dagestan ohne Strom. Überschwemmungen haben Städte überflutet und das tägliche Leben erheblich gestört.
Der Notstand wurde ausgerufen.
Schäden an der Infrastruktur
Einer der schwerwiegendsten Vorfälle ereignete sich in Chassawjurt, wo ein Teil einer wichtigen Eisenbahnbrücke einstürzte.
Behörden erklärten, dass „zwei Spannweiten der Brücke auf dem Abschnitt Chassawjurt–Kadi-Jurt der Nordkaukasus-Eisenbahn eingestürzt sind“, wodurch eine wichtige Verkehrsverbindung unterbrochen wurde.
Die Schäden dürften sowohl den Transport als auch die Notfallmaßnahmen beeinträchtigen.
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Lage verschärft sich
Der Regionalleiter Sergei Melikow sagte, die Behörden hätten sich auf Unwetter vorbereitet, doch das Ausmaß der Katastrophe habe die Erwartungen übertroffen.
„Die Situation hat selbst die pessimistischsten Prognosen übertroffen“, sagte er.
In sozialen Medien verbreitete Aufnahmen scheinen zu zeigen, wie Flutwasser durch bewohnte Gebiete strömt, darunter ein Video, in dem Jugendliche von der Strömung mitgerissen werden.
Anhaltende Gefahr
Prognosen zufolge könnten die starken Regenfälle in den kommenden Tagen anhalten, wodurch das Risiko weiterer Überschwemmungen steigt.
Die Rettungsdienste bleiben in Alarmbereitschaft, Rettungsteams sind im Einsatz, und die Behörden rufen die Bevölkerung zur Vorsicht auf.
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Die Behörden erklären, dass weiterhin daran gearbeitet wird, die Lage zu stabilisieren und weitere Schäden zu begrenzen.
Quellen: Wiadomości