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Trump veröffentlicht Brief, der ihm zusichert, dass seine „Seele sicher ist“

Donald Trump
Lucas Parker / Shutterstock

Donald Trump sagt selbst, dass er christlichen Werten folgt, doch einige seiner früheren Aussagen und Handlungen haben unter religiösen Beobachtern Diskussionen ausgelöst.

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Fragen zu persönlichem Verhalten, Rhetorik und öffentlichem Auftreten standen dabei mitunter im Kontrast zu traditionellen biblischen Lehren.

Diese Spannungen sind nun durch eine neue Botschaft über seinen Glauben erneut aufgekommen.

Eine persönliche Zusicherung

US-Präsident Donald Trump hat einen Brief des evangelikalen Predigers Franklin Graham veröffentlicht, in dem ihm zugesichert wird, dass seine „Seele sicher ist“.

Die Nachricht, die ursprünglich im Oktober 2025 gesendet wurde, veröffentlichte Trump am 29. März anlässlich des Palmsonntags.

Zuvor hatte der Präsident selbst Zweifel geäußert, ob er in den Himmel kommen werde.

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Gra­hams Botschaft

In dem Brief lobte Graham Trumps Rolle bei der Vermittlung einer Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas.

„Herzlichen Glückwunsch! Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas und die Rückkehr der Geiseln nach Hause sind unglaubliche Errungenschaften. Ihre Führung ist historisch. Das ist eine Antwort auf viele Gebete. Jesus sagte: ‚Selig sind die Friedensstifter‘ (Matthäus 5,9) — und Herr Präsident, genau das sind Sie“, schrieb er.

Anschließend ging er auf Trumps Zweifel an seinem Glauben ein.

Glaube und Erlösung

„Vielleicht haben Sie das im Scherz gesagt, aber es ist eine wichtige Frage, mit Gewissheit zu wissen, dass Ihre Seele sicher ist und die Ewigkeit in der Gegenwart Gottes verbringen wird“, schrieb Graham.

„Der Einzige, der uns vor der Hölle retten kann, ist Jesus Christus. Sie können sich nicht selbst retten, ich kann mich nicht selbst retten. Gute Taten, Bekanntheit, Erfolg — nichts davon bringt uns in den Himmel.“

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Er fügte hinzu: „Wenn Sie das im Glauben annehmen und ihn in Ihr Herz einladen, dann sind Sie auf dem Weg in den Himmel, das verspreche ich Ihnen.“

Trumps Aussagen

Trump hat in öffentlichen Auftritten wiederholt Zweifel an seiner eigenen Erlösung geäußert.

In einem Interview im Jahr 2025 sagte er, er versuche „wenn möglich in den Himmel zu kommen“, räumte aber ein, dass ihm gesagt worden sei, dass er „nicht gut abschneidet“.

An anderer Stelle scherzte er: „Ich glaube nicht, dass mich irgendetwas in den Himmel bringt“, und fügte hinzu: „Ich glaube, ich bin vielleicht nicht auf dem Weg in den Himmel.“

Spendenaufrufe

Der Präsident hat das Thema auch in Spendenaufrufen an seine Unterstützer aufgegriffen.

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„Ich möchte versuchen, in den Himmel zu kommen“, hieß es in einem Aufruf.

Diese Aussagen in Verbindung mit Grahams Brief haben erneut Aufmerksamkeit darauf gelenkt, wie persönlicher Glaube in der Politik thematisiert wird.