Startseite Krieg „Den Mann eliminieren“: Ukrainisches Verteidigungsministerium veröffentlicht erschreckendes abgehörtes Audiomaterial

„Den Mann eliminieren“: Ukrainisches Verteidigungsministerium veröffentlicht erschreckendes abgehörtes Audiomaterial

„Den Mann eliminieren“: Ukrainisches Verteidigungsministerium veröffentlicht erschreckendes abgehörtes Audiomaterial
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Soldaten werden ausgebildet, um sich Gefahren zu stellen und die Risiken des Krieges zu akzeptieren. Es wird erwartet, dass die Bedrohung vom Feind ausgeht, nicht aus den eigenen Reihen.

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Neue Behauptungen vom Schlachtfeld deuten jedoch darauf hin, dass die größte Gefahr in manchen Fällen von den Kommandeuren selbst ausgehen könnte, die sie eigentlich führen sollen.

Erschreckende Aufnahme

Der ukrainische Militärgeheimdienst gab bekannt, ein Gespräch abgefangen zu haben, in dem ein russischer Kommandeur die Hinrichtung eines seiner eigenen Soldaten anordnet, wie Ukrinform berichtete.

Die Aufnahme, die von der Hauptdirektion des Verteidigungsministeriums für Geheimdienste veröffentlicht wurde, zeigt angeblich, wie ein Soldat ohne formelle Untersuchung der Spionage beschuldigt wird.

In dem Audiomaterial ist zu hören, wie ein Kommandeur einen direkten Befehl erteilt: „Schurik, ich sage dir, eliminiere den Mann. Wenn du ihn gehen lässt, wirst du höchstwahrscheinlich sofort getroffen und deine Position wird zerstört. Der Mann arbeitet nicht mehr mit uns.“

Druck zur Einhaltung

Der abgefangene Austausch deutet auf Zögern bei den Truppen hin, die aufgefordert werden, den Befehl auszuführen.

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Als Reaktion darauf soll der Kommandeur seinen Ton verschärfen und sofortiges Handeln fordern.

„Hast du den Befehl nicht verstanden? Willst du wegen eines d’Artagnan so viele Stellungen und die Jungs neben dir vermasseln?“, schreit er in der Aufnahme.

Ukrainische Behörden sagen, der Vorfall spiegele ein breiteres Muster interner Gewalt innerhalb der russischen Reihen wider, insbesondere gegen diejenigen, die der Ungehorsams oder des Verrats verdächtigt werden.

Solche Behauptungen konnten nicht unabhängig überprüft werden, und Moskau hat sich nicht öffentlich zu den konkreten Vorwürfen geäußert.

Quellen: Ukrinform, Ukrainisches Verteidigungsministerium

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