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Putin muss wütend sein, da Russland seine Ziele bei der Truppenrekrutierung verfehlt

Putin muss wütend sein, da Russland seine Ziele bei der Truppenrekrutierung verfehlt
miss.cabul / Shutterstock.com

Russland hat sich zunehmend unkonventionellen Methoden zugewandt, um seine Kriegsanstrengungen aufrechtzuerhalten.

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Dies beinhaltet die Rekrutierung von Kämpfern aus Teilen Afrikas und den Einsatz nordkoreanischer Truppen zur Unterstützung der Operationen. Diese Schritte unterstreichen die wachsende Belastung der Moskauer Streitkräfte, während der Konflikt andauert.

Trotz dieser Bemühungen deuten neue Daten darauf hin, dass der Kreml weiterhin Schwierigkeiten hat, seine Reihen zu füllen.

Rekrutierungslücke

Laut dem Institute for the Study of War (ISW), zitiert von O2, verfehlt Russland seine Rekrutierungsziele für 2026.

Das Militär benötigt täglich zwischen 1.100 und 1.150 neue Vertragssoldaten, um sein Jahresziel von 409.000 Rekruten zu erreichen.

Daten von Januar bis März zeigen jedoch einen Durchschnitt von nur etwa 940 täglich unterzeichneten Verträgen.

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Nicht ausreichend

Dieses Defizit bedeutet, dass Russland Schwierigkeiten hat, die laufenden Verluste an der Front zu ersetzen.

Analysten des ISW warnen, dass dies, wenn sich der Trend fortsetzt, Moskaus Fähigkeit beeinträchtigen könnte, die militärischen Operationen in ihrer derzeitigen Intensität aufrechtzuerhalten.

Trotz der Bemühungen, die Zahl der Rekruten zu erhöhen, scheint die Zahl der Freiwilligen zu sinken.

Anreize steigen

Um die Lücke zu schließen, haben die russischen Behörden die finanziellen Anreize erhöht.

In mindestens 12 Regionen sind die Einstellungsprämien seit Mitte Februar um 50 % bis 80 % gestiegen.

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Die Behörden konzentrieren ihre Rekrutierungsbemühungen auch auf die zentralen und Wolga-Föderationsbezirke sowie auf besetzte Gebiete der Ukraine.

Drucktaktiken

Berichten zufolge wird auch Druck auf Institutionen und Unternehmen ausgeübt.

Der russische Wissenschaftsminister Waleri Falkow hat Berichten zufolge die Universitäten angewiesen, sicherzustellen, dass mindestens 2 % der Studierenden Militärverträge unterzeichnen.

In der Region Rjasan wurden Unternehmen verpflichtet, Mitarbeiter für den Dienst zu nominieren.

Jugendliche im Visier

Laut dem ukrainischen Medium Obozrevatel haben sich die Rekrutierungskampagnen, die sich an Studierende richten, im Jahr 2026 intensiviert.

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Jungen Menschen wird gesagt, dass die Verträge „nur ein Jahr“ dauern und relativ sichere Bedingungen beinhalten.

Berichten zufolge wurden mehr als 200 Rekrutierungsveranstaltungen in Schulen und Universitäten abgehalten.

Quellen: Institute for the Study of War (ISW), Obozrevatel, O2