Russland setzt seit langem auf staatsnahe Medien, um Narrative im In- und Ausland zu gestalten.
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Von Fernsehsendungen bis hin zu Online-Kommentaren spielen kremlfreundliche Stimmen oft eine zentrale Rolle bei der Gestaltung von Ereignissen im Zusammenhang mit dem Krieg.
Diese Rhetorik hat sich zunehmend verschärft, wobei einige Akteure eine provokative Sprache verwenden, die die wachsenden Spannungen rund um den Konflikt widerspiegelt.
Forderungen nach Vergeltung
Mehrere russische Kommentatoren und kremlfreundliche Persönlichkeiten haben vorgeschlagen, die Westminster Bridge in London anzugreifen, wie der Daily Mirror berichtet.
Die Kommentare kommen, nachdem berichtet wurde, dass in Großbritannien hergestellte Malloy T-150-Drohnen von ukrainischen Streitkräften eingesetzt wurden, um eine Brücke in russisch besetztem Gebiet zu zerstören.
Zu denjenigen, die sich zu Wort meldeten, gehörte der Kommentator Wladimir Kornilow, der die seiner Meinung nach britische Beteiligung an Angriffen im Zusammenhang mit dem Krieg kritisierte.
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Er sagte: „Es ist höchste Zeit, dass wir anfangen zu prahlen: ‚Russische Raketen haben die wichtige Westminster Bridge zerstört‘. Natürlich werden die Huthi oder die Iraner die Angriffe ausführen!“
Angriff, der Wut auslöste
Aufnahmen zeigten zuvor eine Explosion, die auf eine Brücke über den Fluss Konka, einen Nebenfluss des Dnipro, abzielte.
Während der Angriff bereits früher stattfand, haben neue Details die Rolle von Schwerlastdrohnen bei der Operation hervorgehoben.
Berichten zufolge führte das 426. Regiment für unbemannte Systeme der Ukraine über mehrere Wochen mehrere Missionen durch und lieferte große Sprengstoffladungen, während es eine Entdeckung vermied.
„Brücken lassen sich von unten relativ leicht zerstören“, sagte der ukrainische Oberst Oleksij Bulachow, der Kommandeur des Regiments. „Aber sie sind so konstruiert, dass sie von außen extrem robust sind.“
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Propaganda-Reaktion wächst
Russische staatsnahe Medien haben die Reaktion verstärkt und die Operation als direkte westliche Beteiligung an dem Konflikt dargestellt.
Ein Medium fragte, ob Vergeltungsangriffe auf sogenannte „Entscheidungszentren“ abzielen sollten, was eine breitere Eskalation der Rhetorik widerspiegelt.
Kornilow beschuldigte Großbritannien auch, seine Rolle offen zu feiern, obwohl der Angriff auf einem Gebiet stattfand, das international als ukrainisch anerkannt ist.
Quellen: Daily Mirror, berichtete Aussagen russischer Medien