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Offizieller sagt: Hegseth sagt Trump nicht die Wahrheit über Iran

Donald Trump Pete Hegseth
Molly Riley / Wikimedia Commons

Infolgedessen wiederholt der Präsident ständig irreführende Informationen, sagte ein Beamter der Washington Post.

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Beamte haben der Washington Post mitgeteilt, dass innerhalb der Trump-Administration Unbehagen über die optimistischen Einschätzungen von Verteidigungsminister Pete Hegseth bezüglich der laufenden Militärkampagne im Iran aufgekommen ist.

Ein Trump-Beamter, der anonym bleiben wollte, sagte der Zeitung: „Pete sagt dem Präsidenten nicht die Wahrheit“ und warnte, dass die Botschaft dazu führen könnte, dass Präsident Donald Trump „irreführende Informationen wiederholt“.

In dem Konflikt, der nun in seiner sechsten Woche ist, haben die USA und Israel laut dem U.S. Central Command mehr als 13.000 Ziele angegriffen. Trump hat die Rhetorik verschärft und gewarnt, dass „eine ganze Zivilisation heute Abend sterben wird“, wenn die Spannungen anhalten.

Wachsende Skepsis

Hegseth hat die militärischen Fähigkeiten des Iran wiederholt als stark geschwächt bezeichnet. Laut The Independent sagte er in einer Unterrichtung im März: „Der Iran hat keine Luftverteidigung. Der Iran hat keine Luftwaffe. Der Iran hat keine Marine.“

Er behauptete auch, dass die Zahl der Raketenstarts um 90 Prozent und die Drohnenaktivität um 95 Prozent gesunken seien.

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Trump wiederholte diese Botschaft in einer kürzlichen Ansprache und erklärte, die iranischen Streitkräfte lägen „in Trümmern“ und ihre Angriffskapazität sei „dramatisch eingeschränkt“.

Die Ereignisse vor Ort scheinen diese Darstellung jedoch in Frage zu stellen. Der Iran hat letzte Woche einen US-amerikanischen F-15E-Kampfjet abgeschossen und damit eine Suchaktion ausgelöst. Trump bestätigte später, dass ein vermisster Pilot verletzt geborgen wurde.

Kelly Grieco vom Stimson Center sagte der Washington Post, der Vorfall spiegele die Grenzen der US-Kontrolle wider und trete auf, „wenn man Luftüberlegenheit, aber keine Luftherrschaft hat“.

Offizielle Antwort

Das Pentagon hat die Kritik zurückgewiesen. Sprecher Sean Parnell sagte gegenüber The Independent, das Militär liefere „eine verheerende Reihe von Schlägen“ und liege „vor dem Zeitplan“.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, fügte hinzu, Trump habe „immer das vollständige Bild des Konflikts gehabt“.

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Trotz dieser Zusicherungen bleiben die Spannungen hoch. Der Iran hat die Straße von Hormus, eine wichtige Ölroute, faktisch geschlossen, und Trump hat mit einer weiteren Eskalation gedroht, falls keine Einigung erzielt wird.

Quellen: The Washington Post, CNN, Time, The Independent