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19 Jahre in einer Strafkolonie: Ehemaliger stellvertretender russischer Verteidigungsminister wegen einer Vielzahl von Verbrechen schuldig gesprochen

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Er wird außerdem mit einer Geldstrafe von 85 Millionen Rubel belegt.

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Ein ehemaliger hochrangiger russischer Verteidigungsbeamter ist nach einer Verurteilung wegen mehrerer korruptionsbezogener Anklagen zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden.

Das Urteil unterstreicht die anhaltende Überprüfung von Finanzpraktiken im Zusammenhang mit Verteidigungsprojekten und staatlich finanzierten Einrichtungen.

Urteil des Gerichts

Pawel Popow, ein ehemaliger stellvertretender Verteidigungsminister, wurde laut der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti und dem unabhängigen Medium Meduza zu 19 Jahren Haft in einer Strafkolonie mit verschärftem Regime sowie zu einer Geldstrafe von 85 Millionen Rubel verurteilt.

Ihm wurden unter anderem Bestechung, Betrug, Amtsmissbrauch, Urkundenfälschung im Amt und illegaler Waffenbesitz vorgeworfen. Popow wies während des Verfahrens alle Anschuldigungen zurück.

Neben der Haftstrafe und der Geldbuße entzog ihm das Gericht seinen Rang als pensionierter Armeegeneral.

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Veruntreute Gelder

Ermittler werfen Popow vor, gemeinsam mit zwei weiteren Beamten, Wladimir Schesterow und Wjatscheslaw Achmedow, mehr als 30 Millionen Rubel veruntreut zu haben. Die Gelder standen im Zusammenhang mit dem „Patriot Park“, einem militärischen Themenkomplex nahe Moskau, der der Geschichte der russischen Streitkräfte gewidmet ist.

Den Ermittlungen zufolge wurden für den Park vorgesehene Mittel umgeleitet, um private Anlagen zu errichten, darunter eine Datscha, ein Badehaus und eine Garage, auf einem Grundstück im Besitz von Popows Sohn.

Schesterow und Achmedow, die beide in den Fall verwickelt sind, sollen Berichten zufolge Vorabvereinbarungen mit den Behörden getroffen haben.

Breitere Maßnahmen gegen Korruption

Der Fall ist Teil eines umfassenderen Musters von Ermittlungen gegen hochrangige Persönlichkeiten innerhalb des russischen Militärs.

Im August 2024 wurden Achmedow und Schesterow wegen des Verdachts auf groß angelegten Betrug festgenommen.

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Er folgt zudem auf eine weitere prominente Verurteilung. Im Juli 2025 wurde der ehemalige stellvertretende Verteidigungsminister Timur Iwanow wegen Veruntreuung und Geldwäsche zu 13 Jahren Haft verurteilt.

Zusammengenommen deuten diese Fälle auf eine fortgesetzte Kampagne der russischen Behörden hin, Korruption im Verteidigungssektor zu verfolgen, insbesondere unter Beteiligung hochrangiger Beamter und großer staatlich finanzierter Projekte.

Quellen: RIA Nowosti, Meduza, Ukrajinska Prawda