Laut Mezha unter Berufung auf die ukrainische Luftwaffe wurden über Nacht Luftabwehrsysteme aktiviert, nachdem eine große Zahl von Drohnen mehrere Regionen angegriffen hatte.
Laut Mezha unter Berufung auf die ukrainische Luftwaffe wurden über Nacht Luftabwehrsysteme aktiviert, nachdem eine große Zahl von Drohnen mehrere Regionen angegriffen hatte.
Luftalarme hielten bis in die Morgenstunden an, während die Lage angespannt blieb.
Offizielle Stellen erklärten, dass das Ausmaß des Angriffs die anhaltenden Risiken für Infrastruktur und zivile Gebiete unterstreiche, ähnlich wie bei früheren groß angelegten Drohnenangriffen in den vergangenen Monaten.
Die ukrainische Luftwaffe berichtete, dass 87 von 98 am 13. April von russischen Streitkräften gestarteten Drohnen zerstört oder neutralisiert wurden, wobei einige abgeschossen und andere durch elektronische Kriegsführung außer Gefecht gesetzt wurden.
Koordinierte Reaktion
Zu den eingesetzten Drohnen gehörten Modelle vom Typ Shahed, Gerbera und Italmas, wobei etwa 65 als Shahed-Drohnen identifiziert wurden.
Die meisten wurden aus verschiedenen Richtungen gestartet, darunter aus den russischen Regionen Orjol, Brjansk, Kursk und Millerowo sowie von der besetzten Krim.
Luftabwehrsysteme, Raketentruppen, Einheiten der elektronischen Kriegsführung – die die Navigation von Drohnen stören können – sowie mobile Feuergruppen wurden eingesetzt.
Schäden gemeldet
Operative Daten um 08:00 Uhr zeigten, dass die meisten Abfangaktionen im Norden und Osten der Ukraine stattfanden, so die Luftwaffe.
Dennoch bestätigten Behörden, dass neun Orte während des nächtlichen Angriffs getroffen wurden.
Trümmer abgeschossener Drohnen wurden zudem an einem Ort festgestellt und trugen zu den Schäden bei.
Anhaltende Bedrohung
Im Bezirk Kropywnyzkyj brach laut Mezha nach dem Angriff ein Feuer in einer Anlage aus.
Rettungskräfte arbeiten daran, die Ursache zu klären und das Ausmaß der Schäden zu bewerten.
Behörden warnten, dass trotz der hohen Abfangquote weiterhin die Gefahr weiterer Luftangriffe besteht.
Quellen: Mezha, Ukrainische Luftwaffe (Telegram)