Was einst fernab der Frontlinie lag, ist nun nicht mehr unerreichbar.
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Die wachsende Reichweite der ukrainischen Drohnen treibt den Krieg tiefer in russisches Territorium und setzt zuvor sichere Orte unter neuen Druck.
Diese Verschiebung scheint zu einer verstärkten Sicherheit um Präsident Wladimir Putin zu führen.
Plötzliche Baumaßnahmen
Sieben neue Türme, ausgestattet mit Luftabwehrsystemen, wurden Berichten von Radio Svoboda zufolge, die von LA.lv zitiert wurden, um Wladimir Putins Residenz in Waldai installiert.
Die Strukturen wurden gleichzeitig errichtet, wobei der Bau am 17. März begann.
Es wird angenommen, dass sie Pantsir-S1-Systeme beherbergen, die darauf ausgelegt sind, Bedrohungen aus der Luft auf kurze Distanz abzufangen.
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Erweiterter Schutzschild
Die Residenz in Waldai wird nun Berichten zufolge von insgesamt 27 Luftabwehreinheiten geschützt.
Laut Journalisten sind diese Systeme in zwei Verteidigungsringen angeordnet und bilden einen mehrschichtigen Schutz um das Gelände.
Das Ausmaß der Installation unterstreicht wachsende Bedenken hinsichtlich potenzieller Angriffe.
Wachsende Bedrohung
Die Erhöhung der Sicherheitsmaßnahmen wird vermutlich mit den zunehmenden Langstrecken-Angriffsfähigkeiten der Ukraine in Verbindung gebracht.
Obwohl die Residenz etwa 650 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt, wird angenommen, dass Kiew Waffen besitzt, die diese Distanz erreichen können.
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Dies hat Bedenken aufgeworfen, dass zuvor sichere Orte anfällig werden könnten.
Investigativberichte haben zuvor darauf hingewiesen, dass die Residenz in Waldai häufig von Putin und engen Vertrauten genutzt wird.
Quellen: Radio Svoboda, LA.lv