Der Druck auf Donald Trump nimmt zu, da die Kritik an seinen jüngsten Äußerungen und seinem Verhalten im Amt wächst.
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Ein ehemaliger hochrangiger Geheimdienstvertreter hat sich nun den Stimmen angeschlossen, die infrage stellen, ob der US-Präsident führungsfähig ist.
Laut The Guardian hat der frühere CIA-Direktor John Brennan gefordert, Trump mithilfe des 25. Verfassungszusatzes der USA aus dem Amt zu entfernen.
Forderungen nach Absetzung
Brennan argumentierte, dass Trumps jüngste Rhetorik, insbesondere in Bezug auf den Iran, ernsthafte Zweifel an seinem Urteilsvermögen aufwerfe.
„Diese Person ist eindeutig nicht bei Sinnen“, sagte er. „Ich denke, der 25. Verfassungszusatz wurde mit Blick auf Donald Trump geschrieben.“
Er warnte, dass es erhebliche Risiken berge, Trump weiterhin die Kontrolle über das Militär, einschließlich der Atomwaffen, zu überlassen.
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Zunehmende Debatte
Die Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund eines sich verschärfenden politischen Streits über Trumps Umgang mit den Spannungen mit dem Iran.
Der Präsident hatte zuvor gewarnt, dass die „gesamte Zivilisation“ des Iran „noch heute Nacht sterben wird“, falls Forderungen nicht erfüllt würden – Aussagen, die Brennan als extreme Eskalation wertete.
Laut The Guardian hat das Thema eine breitere Debatte in Washington über den Einsatz präsidialer Befugnisse ausgelöst.
Politische Realität
Forderungen, den 25. Verfassungszusatz anzuwenden, haben unter Demokraten im Kongress an Unterstützung gewonnen.
Mehr als 70 Abgeordnete haben die Idee unterstützt, wie aus von NBC News zitierten Zahlen hervorgeht.
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Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Schrittes bleibt jedoch gering, da Trump starke Unterstützung von Vizepräsident JD Vance und Mitgliedern seines Kabinetts genießt.
Persönliche Dimension
Brennans Intervention ist besonders bemerkenswert, da gegen ihn derzeit vom US-Justizministerium ermittelt wird.
Die Untersuchung ist Teil eines umfassenderen Vorgehens gegen Personen, die als politische Gegner des Präsidenten gelten.
Trotz der Ermittlungen hat Brennan eine prominente Rolle in der Kritik an Trumps Führung und Verhalten übernommen.
Anhaltende Spannungen
Da die Diplomatie zwischen den USA und dem Iran ins Stocken geraten ist, dürften die Sorgen über eskalierende Rhetorik anhalten.
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Trumps zunehmend scharfer Ton hat aus verschiedenen Richtungen Kritik hervorgerufen und die politischen Spannungen weiter verschärft.
Die Situation verdeutlicht den sich vertiefenden Konflikt um Führung, Verantwortung und nationale Sicherheit in den Vereinigten Staaten.
Quellen: The Guardian, NBC News