Startseite Krieg Drohnen treffen große russische Chemieanlage nach Langstreckenangriff

Drohnen treffen große russische Chemieanlage nach Langstreckenangriff

Drohnen treffen große russische Chemieanlage nach Langstreckenangriff
youledtayif/shutterstock.com

Laut Militarnyi unter Berufung auf vom Telegram-Kanal Exilenova+ veröffentlichte Aufnahmen wurde am 13.

Gerade lesen andere

Laut Militarnyi unter Berufung auf vom Telegram-Kanal Exilenova+ veröffentlichte Aufnahmen wurde am 13.

April eine große Chemieanlage in der russischen Region Wologda von Angriffsdrohnen getroffen.

Ziel war das Werk Cherepovets-Azot, ein zentraler Standort in Russlands Ammoniakproduktion, der weit im Landesinneren liegt.

Da die Drohnen Berichten zufolge mehr als 800 Kilometer zurücklegten, deutet der Vorfall auf die zunehmende Reichweite von Angriffen auf industrielle Infrastruktur hin.

Sichtbare Schäden

Von Militarnyi zitierte Aufnahmen zeigen dunklen Rauch, der nach dem Angriff aus Teilen der Anlage aufsteigt.

Lesen Sie auch

Zwei der drei Ammoniakproduktionsanlagen wurden Berichten zufolge getroffen.

Zusammen verfügen diese über eine jährliche Kapazität von rund 900.000 Tonnen und sind damit ein bedeutender Teil der Produktion.

Unklare Auswirkungen

Es gab auch Berichte über einen möglichen Treffer von Ammoniaklagern, die mit den Produktionsanlagen verbunden sind.

Diese Angaben wurden jedoch nicht unabhängig bestätigt.

Das genaue Ausmaß der Schäden bleibt unklar, da keine detaillierte offizielle Bewertung veröffentlicht wurde.

Lesen Sie auch

Verteidigungskontext

Die Anlage war zuvor nach Beginn des Krieges mit Schutzstrukturen verstärkt worden.

Dazu gehörte die Installation von Metallabschirmungen, die die Auswirkungen von Drohnenangriffen reduzieren sollten.

Trotzdem deuten die Aufnahmen darauf hin, dass Teile der Anlage beschädigt wurden.

Offizielle Angaben

Der Gouverneur der Region Wologda, Georgi Filimonow, erklärte, dass die Luftabwehr 13 Drohnen abgefangen habe.

Frühere Angaben des Gouverneurs hatten nur zwei abgeschossene Drohnen erwähnt.

Lesen Sie auch

Laut Militarnyi macht die Anlage etwa 6 % der russischen Ammoniakproduktion aus und rund 10 % der Gesamtproduktion des Werks.

Quellen: Militarnyi, Exilenova+ (Telegram)