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Russland erprobt neue Taktik zur Drohnenabwehr im Ukraine-Krieg

Vladimir Putin, Shahed drone
Matic Stojs Lomovsek / Shutterstock.com

Laut United24 Media passt Russland seine Luftverteidigung zunehmend an, da Drohnenangriffe weiterhin das Schlachtfeld im Ukraine-Krieg prägen.

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Laut United24 Media passt Russland seine Luftverteidigung zunehmend an, da Drohnenangriffe weiterhin das Schlachtfeld im Ukraine-Krieg prägen.

Eine der neuesten Entwicklungen besteht darin, R-77-Luft-Luft-Raketen auf bodengestützte Startsysteme zu montieren und so ein improvisiertes System zur Abwehr von Luftzielen zu schaffen.

Online veröffentlichte Bilder zeigen eine solche Konstruktion auf einem Ural-Lkw in der Stadt Orjol und verdeutlichen, wie bestehende Waffen für neue Zwecke umfunktioniert werden.

Drohnendruck

Der Wandel erfolgt vor dem Hintergrund, dass beide Seiten verstärkt Drohnen einsetzen und ihre Luftverteidigungsstrategien entsprechend anpassen müssen.

Der Einsatz von Flugzeugen zur Drohnenabwehr kann Piloten und Ausrüstung Risiken aussetzen, insbesondere auf kurze Distanz.

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Eine bodengestützte Alternative ermöglicht flexiblere Reaktionen ohne Einsatz wertvoller Luftfahrzeuge.

Improvisiertes System

Das angepasste System verwendet Raketen, die ursprünglich für Kampfflugzeuge entwickelt wurden und nun von mobilen Plattformen gestartet werden.

Ähnliche Konzepte wurden bereits 2024 beobachtet, darunter Systeme auf Basis von BM-21-Grad-Mehrfachraketenwerfern.

Der Ansatz ähnelt in vereinfachter Form westlichen Systemen wie NASAMS, die ebenfalls luftgestützte Raketen vom Boden aus einsetzen.

Technische Kompromisse

Der Start dieser Raketen vom Boden aus verringert jedoch ihre Leistungsfähigkeit erheblich.

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Während sie aus der Luft große Reichweiten erreichen können, ist ihre effektive Reichweite in dieser Konfiguration deutlich geringer.

Diese Einschränkung entspricht früheren Versuchen mit ähnlichen Systemen ohne umfassende Anpassungen.

Breiteres Muster

United24 Media weist darauf hin, dass Details zur Funktionsweise des Systems weiterhin unklar sind, einschließlich Zielerfassung und Einsatzumfang.

Die Nutzung improvisierter Plattformen deutet auf einen Fokus auf schnelle Verfügbarkeit statt auf präzise Konstruktion hin.

Insgesamt zeigt dies einen wachsenden Trend zu feldmodifizierten Systemen, da sich Streitkräfte an neue Bedrohungen und begrenzte Ressourcen anpassen.

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Quellen: United24 Media