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Neuer Plan für nächsten Artemis-Flug

Artemis Program- NASA
Uploaded by Patricia Moore, Public domain, via Wikimedia Commons

Der Plan der NASA, Astronauten zum Mond zurückzubringen, wurde erneut verschoben, wobei die erste neue bemannte Mondlandung nun während Artemis IV im Jahr 2028 erwartet wird.

Nach Angaben der Agentur wird Artemis III keinen Mondlandungsversuch mehr unternehmen und sich stattdessen auf die Erprobung von Systemen konzentrieren, die für zukünftige Tiefraummissionen benötigt werden, berichtet Digi24.ro.

Missionsüberarbeitung

Die NASA erklärte, dass Artemis III Astronauten im niedrigen Erdorbit halten wird, während Ingenieure und Missionsplaner Technologien bewerten, die für Langzeitreisen zum Mond und zum Mars erforderlich sind.

Die Mission soll vier Astronauten an Bord des Orion-Raumfahrzeugs mithilfe der Space Launch System-Rakete ins All befördern.

Euronews berichtete zuvor, dass die überarbeitete Mission darauf abzielt zu bestätigen, wie mehrere Raumfahrzeuge und kommerzielle Partner zusammenarbeiten können, bevor eine Besatzung eine weitere Mondlandung versucht.

Technologieerprobung

Die NASA erklärte, dass der aktualisierte Zeitplan auch SpaceX und Blue Origin zusätzliche Zeit gibt, um Mondlandesysteme zu entwickeln und zu testen.

SpaceX war ursprünglich ausgewählt worden, bemannte Mondlandungen mit seinem Starship-Raumfahrzeug zu unterstützen, obwohl die NASA Teile des Vergabeverfahrens später aufgrund von Verzögerungen wieder eröffnete.

Nach Angaben der NASA bereitet Blue Origin ebenfalls Tests seiner Blue Moon Mondlandefähre im Rahmen einer für später in diesem Jahr geplanten Robotermission vor.

Längere Missionen

Die unbenannte Artemis III-Besatzung wird länger im All bleiben als Astronauten bei früheren Artemis-Flügen, teilte die NASA mit.

Die Mission wird die bordeigene Lebenserhaltungstechnologie testen, einschließlich Wasser-, Sauerstoff- und Stickstoffsystemen, die für zukünftige Tiefraumreisen benötigt werden.

Astronauten sollen auch ein Andocksystem bewerten, das es Raumfahrzeugen ermöglicht, sich im Orbit zu verbinden und aufzutanken, eine Fähigkeit, die Experten gegenüber Euronews als essenziell für zukünftige Marsmissionen bezeichneten.

„Die Mission wird zur Entwicklung von Rendezvous- und Habitationskonzepten für das Mondmodul beitragen, sowie zu den für zukünftige Mondoberflächenmissionen erforderlichen Operationen,“ erklärte die NASA in einer Stellungnahme.

Quellen: Digi24.ro, Euronews, NASA