Der Vizepräsident äußert seine Meinung, nachdem er zu einem bizarren Vorfall befragt wurde.
Donald Trumps jüngste Reise nach China ließ das Weiße Haus merklich ruhiger als gewöhnlich zurück, und Vance beschloss, sich der Unbeholfenheit zu stellen, anstatt ihr auszuweichen, nachdem Trump ihn kürzlich bei Äußerungen über einen angeblichen Attentatsalarm Anfang dieses Jahres mit „einem kleinen Jungen“ verglichen hatte.
Vance scherzt über leeres Weißes Haus
Fragen zur Beziehung zwischen Trump und seinem Vizepräsidenten kamen erneut auf, während Trump seine hochrangigen Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping im Ausland fortsetzte.
Zurück in Washington trat Vance bei einer Pressekonferenz auf, die eine neue Anti-Betrugs-Taskforce bewarb. Reporter lenkten das Gespräch schnell auf Trumps jüngste Kommentare, wonach der Vizepräsident während des Sicherheitsvorfalls im April beim White House Correspondents’ Dinner von Secret-Service-Agenten physisch aus seinem Stuhl gehoben worden sei.
Trump hatte gescherzt, Vance sei „wie ein kleiner Junge“ weggetragen worden, während die Agenten auf die Situation reagierten.
Vance kritisierte die Bemerkung nicht direkt. Stattdessen beantwortete er Fragen mit einer Mischung aus Sarkasmus und selbstironischem Humor.
„Ich gehe ins Weiße Haus, und es ist sehr ruhig, und niemand ist da, und es dauert einen Moment, bis ich genau verstehe, was los ist!“, sagte Vance während der Pressekonferenz und verglich die Situation mit dem Film Home Alone, laut JD Vance.
Nachfolgediskussionen begleiten Trump ins Ausland
Reporter drängten Vance auch zu Trumps wiederholten Andeutungen, sowohl Vance als auch Außenminister Marco Rubio als mögliche Nachfolger in zukünftigen Präsidentschaftsrennen ins Spiel zu bringen.
Trump hatte die Idee kürzlich bei Äußerungen im Rosengarten angedeutet, bevor er nach China aufbrach, und seine Anhänger offen gefragt, welchen Kandidaten sie bevorzugten.
Politische Beobachter haben Trumps Tendenz zunehmend bemerkt, Nachfolgespekulationen in ein öffentliches Ratespiel zu verwandeln, worüber Vance anscheinend gerne scherzte, anstatt sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen.
Trump-Vergleiche tauchen immer wieder auf
Vance verwies auf Trumps Vergangenheit als Reality-TV-Star, als er Fragen dazu beantwortete, ob der Präsident es genieße, Rivalitätsnarrative in seinem inneren Kreis zu schaffen.
„Aber nein, sehen Sie, ich denke, der Präsident, er war schon immer von Politik fasziniert. Wenn Sie mit ihm sprechen, war er schon 30 Jahre, bevor er jemals für ein Amt kandidierte, von Politik fasziniert“, sagte Vance während des Austauschs, laut JD Vance.
Trotz des Humors unterstrichen die Kommentare einmal mehr, wie Trumps öffentlicher Stil oft in die Beziehungen rund um seine Regierung hineinwirkt.
Unterdessen zieht Trumps China-Besuch weiterhin weltweite Aufmerksamkeit auf sich, da sich die Gespräche mit Xi Jinping auf Taiwan, Handel und die umfassenderen Spannungen zwischen Washington und Peking konzentrieren.