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Neue Sorge rund um chinesische Elektroautos entsteht

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Besitzer mehrerer chinesischer Elektrofahrzeuge äußern Bedenken, nachdem Fotos mit Anzeichen von Rost an neueren Modellen im Internet verbreitet wurden.

Besitzer mehrerer chinesischer Elektrofahrzeuge äußern Bedenken, nachdem Fotos mit Anzeichen von Rost an neueren Modellen im Internet verbreitet wurden.

Laut SpeedMe betreffen die Berichte hauptsächlich Fahrzeuge von MG und BYD, zwei Marken, die sich in Europa und auf internationalen Märkten rasch ausgebreitet haben.

Rostberichte

Fahrer teilten Bilder, die Rost an Unterböden, Schweißnähten, Radkästen und unteren Strukturbauteilen zeigen.

Die Beschwerden betreffen am häufigsten den MG ZS EV, MG4, MG5 und den BYD Atto 3.

Viele der MG-bezogenen Fälle sollen Berichten zufolge im Vereinigten Königreich und in Deutschland aufgetreten sein.

Nasses Wetter und stark gesalzene Winterstraßen gelten als zusätzliche Belastung für die Korrosionsschutzsysteme.

Garantiebedenken

Einige Besitzer sagen, das größere Problem sei die Frage, ob Reparaturen tatsächlich durch die Garantie abgedeckt werden.

MG bewirbt eine siebenjährige Korrosionsgarantie, wobei sich die Abdeckung Berichten zufolge hauptsächlich auf Durchrostung der Karosserie und nicht auf sichtbaren Oberflächenrost konzentriert.

Diese Unterscheidung soll zu Meinungsverschiedenheiten zwischen einigen Händlern und Kunden geführt haben.

Mehrere Fahrer argumentieren, dass Korrosion bei relativ neuen Elektrofahrzeugen nicht so früh auftreten sollte.

Kritik an BYD

Auch BYD geriet nach gemeldeten Korrosionsfällen beim Atto 3 in Australien und Neuseeland in die Kritik.

Im Gegensatz zu Europa wird in diesen Ländern im Winter normalerweise kein Streusalz verwendet.

In einem von SpeedMe erwähnten Fall musste Berichten zufolge ein Teil eines Fahrzeugs neu lackiert werden, wobei BYD die Reparaturkosten übernahm.

Als mögliche Ursachen werden Steinschläge, Küstenwetter und frühe Probleme bei der Lackvorbereitung diskutiert.

Kontrollen vor dem Kauf

BYD erklärt, dass seine Fahrzeuge internationale Korrosionsstandards erfüllen und elektroverzinkten Stahl mit Zinkbeschichtung verwenden.

Das Unternehmen soll in einigen der gemeldeten Fälle Inspektionen und Garantiereparaturen durchgeführt haben.

Das Problem gilt derzeit nicht als weit verbreitet, zieht jedoch zunehmend Aufmerksamkeit bei Käufern gebrauchter Elektroautos auf sich.

Experten und Fahrzeughalter raten Käufern immer häufiger dazu, Unterböden, Schweißnähte, Radkästen und Türkanten vor dem Kauf gebrauchter Modelle zu überprüfen.

Quellen: SpeedMe, Besitzerforen, lokale Medienberichte