Ein winziger Inselnachbar bereitet Sicherheitsteams massive Kopfschmerzen.
Die Landkarte bleibt exakt dieselbe, doch die Waffen vor der Küste haben sich vollständig verändert.
Neue Waffenbeschaffung
Kuba verfügt über ein neues Arsenal. Hinter verschlossenen Türen hat das Land über 300 Drohnen aus Russland und dem Iran eingelagert. Sicherheitsteams gehen davon aus, dass das Regime diese Waffen an verschiedenen Orten im ganzen Land versteckt.
Havanna strebt nach mehr Feuerkraft. Offizielle Stellen versuchen aktiv, zusätzliche Militärausrüstung aus Moskau zu erwerben. Sie möchten auch erfahren, wie es dem Iran gelingt, dem intensiven amerikanischen Druck standzuhalten.
Die Situation eskalierte kürzlich durch alarmierende Gespräche über mögliche Angriffe. Laut Axios, zitiert vom Kyiv Independent, sollen ungenannte Beamte geäußert haben, dass diese Diskussionen Angriffe auf Guantanamo Bay, Key West und Militärschiffe umfassen.
Ein hochrangiger amerikanischer Beamter äußerte gegenüber Axios tiefe Besorgnis. „Wenn wir bedenken, dass solche Technologien so nah sind und eine Reihe von Akteuren, von Terrorgruppen über Drogenkartelle bis hin zu Iranern und Russen, involviert sind, ist das besorgniserregend“, sagte der Beamte.
Spione und Soldaten
Die Insel dient bereits als Abhörposten. Chinesische und russische Geheimdienstnetzwerke nutzen die nahe Lage, um Signale von ihren amerikanischen Rivalen abzufangen.
Tausende kubanische Truppen sind nach Europa gereist, um für Russland zu kämpfen. Diese massive Truppenbewegung veranlasste die Ukraine, ihre Botschaft in Havanna im vergangenen Oktober vollständig zu schließen.
Der hochrangige Beamte erklärte gegenüber Axios, diese Soldaten sammelten gefährliche Kampferfahrung. „Sie sind Teil des (russischen Präsidenten Wladimir) Putinscher Fleischwolfs. Sie lernen iranische Taktiken kennen. Das ist etwas, worauf wir uns vorbereiten müssen“, bemerkte der Beamte.
Amerikanische Behörden schritten ein, um eine sehr direkte Warnung auszusprechen.
Eine direkte Warnung
CIA-Direktor John Ratcliffe reiste am 14. Mai auf die Insel. Während des Besuchs teilte er den lokalen Führern mit, sie müssten ihr strenges Regime aufgeben, wenn sie ein Ende der Wirtschaftssanktionen wünschten.
Ein CIA-Beamter erläuterte Axios die Botschaft des Direktors. „Direktor Ratcliffe stellte klar, dass Kuba nicht länger als Plattform für Gegner dienen kann, um feindliche Agenden in unserer Hemisphäre voranzutreiben“, sagte die Quelle.
Washington bleibt hinsichtlich des Risikos eines konventionellen Krieges verhältnismäßig ruhig. „Niemand sorgt sich um Kampfflugzeuge aus Kuba. Es ist nicht einmal klar, ob sie überhaupt eines haben, das fliegen kann“, fügte der hochrangige Beamte hinzu.
Doch die Einschätzung könnte sich ändern. Axios berichtet, dass die wachsende Präsenz ausländischer Militärberater letztendlich eine amerikanische Militärreaktion auslösen könnte. Unterdessen planen Staatsanwälte, eine Strafanzeige gegen den ehemaligen Führer Raúl Castro wegen eines Flugzeugabsturzes im Jahr 1996 zu veröffentlichen.
Quellen: Axios, Kyiv Independent