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Linguisten haben die einfachsten – und die bei Weitem schwierigsten – Sprachen für Englischsprachige zum Lernen identifiziert

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Experten stellen fest, dass einige Sprachen Englischsprachigen leichter fallen als andere.

Eine neue Sprache zu lernen kann sich wie ein gelegentliches Hobby oder eine Vollzeitbeschäftigung anfühlen.

Für Englischsprachige kann der Unterschied enorm sein. Während einige Sprachen innerhalb weniger Monate erlernt werden können, erfordern andere möglicherweise jahrelanges engagiertes Studium, bevor eine professionelle Sprachbeherrschung erreicht wird.

Neue Ranglisten, basierend auf Sprachlernforschung von Visual Capitals, verdeutlichen, wie groß diese Kluft tatsächlich ist.

Europa dominiert die Liste der einfachen Sprachen

Viele der Sprachen, die für Englischsprachige am zugänglichsten sind, stammen aus Europa.

Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch und Schwedisch zählen dank vertrautem Vokabular, vergleichbaren Grammatikstrukturen und Schriftsystemen, die Lernende nicht bei Null anfangen lassen, durchweg zu den einfachsten Optionen.

Gemeinsame sprachliche Wurzeln spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Englisch hat über Jahrhunderte hinweg aus germanischen und romanischen Sprachen umfassend entlehnt, was Lernenden einen überraschenden Vorsprung verschafft, wenn sie sich vielen europäischen Sprachen widmen.

Infolgedessen kann das Erreichen der Sprachbeherrschung in Spanisch oder Französisch etwa 24 bis 30 Wochen intensiven Studiums erfordern.

Warum sich manche Sprachen wie ein anderer Planet anfühlen

Entfernt man sich sprachlich weiter vom Englischen, steigt die Herausforderung schnell an.

Sprachen wie Russisch, Griechisch, Türkisch, Hindi und Vietnamesisch führen unbekannte grammatische Regeln, unterschiedliche Schriftsysteme oder Aussprachemuster ein, deren Beherrschung erheblich länger dauern kann.

Das Lernen hört auf, ein Prozess des Erkennens von Ähnlichkeiten zu sein, und wird zu einem Prozess des Aufbaus völlig neuer Gewohnheiten.

Unterschiedliche Alphabete, Wortstellungen und Satzkonstruktionen fügen alle zusätzliche Komplexitätsebenen hinzu.

Der Elite-Schwierigkeits-Club

Eine Handvoll Sprachen bildet eine ganz eigene Kategorie.

Arabisch, Mandarin, Kantonesisch, Japanisch und Koreanisch gelten weithin als die anspruchsvollsten Sprachen für englische Muttersprachler.

Diese Sprachen vereinen oft mehrere Hindernisse gleichzeitig.

Mandarin und Kantonesisch erfordern die Beherrschung von Tönen, bei denen sich die Bedeutung eines Wortes je nach Aussprache ändern kann.

Japanisch fordert Lernende mit mehreren nebeneinander existierenden Schriftsystemen heraus.

Koreanisch führt ein einzigartiges Alphabet und eine Grammatikstruktur ein, die sich stark vom Englischen unterscheidet.

Arabisch konfrontiert Lernende mit einer völlig anderen Schrift sowie sprachlichen Mustern, die den meisten westlichen Sprechern unbekannt sind.

Das Erreichen professioneller Sprachkenntnisse in diesen Sprachen kann etwa 88 Wochen Studium erfordern – fast viermal länger als bei einigen der einfachsten Alternativen.

Mehr als nur Worte

Schwierigkeit ist nicht unbedingt ein Maß für Intelligenz oder Talent.

Experten weisen darauf hin, dass das Sprachenlernen einfacher wird, wenn Vokabular, Laute und Satzstrukturen dem ähneln, was Lernende bereits kennen.

Eine größere sprachliche Distanz bedeutet in der Regel, dass mehr Zeit benötigt wird, um diese Verbindungen aufzubauen.

Diese Realität erklärt auch, warum Sprachlernplattformen oft von europäischen Sprachen dominiert werden. Vertrautheit senkt die Einstiegshürde und hält Lernende motiviert.

Geduld könnte die wichtigste Fähigkeit sein

Wer Japanisch, Koreanisch, Mandarin oder Arabisch lernen möchte, sollte wahrscheinlich etwas Wichtigeres als ein Wörterbuch einpacken: Geduld.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es beim Sprachenlernen weniger darum geht, Abkürzungen zu finden, als vielmehr darum zu verstehen, wie weit eine Sprache vom Englischen entfernt ist. Einige Reisen erfordern bequeme Wanderschuhe. Andere ähneln einer transkontinentalen Expedition.

Beide Ziele sind erreichbar. Einige erfordern lediglich einen wesentlich längeren Reiseplan.