Jill Biden beschreibt eine angespannte Autofahrt mit Melania Trump während Donald Trumps Amtseinführung im Jahr 2025.
Eine Autofahrt am Tag der Amtseinführung von Donald Trump im Januar 2025 war laut Jill Biden von Schweigen und knappen Antworten geprägt.
Die ehemalige First Lady der USA schildert dies in ihren neuen Memoiren View From the East Wing: A Memoir.
Laut Jill Biden saß sie gemeinsam mit Melania Trump in einem Auto, das Teil der offiziellen Zeremonien rund um den Machtwechsel in Washington war.
Biden beschreibt die Episode als eine der wenigen Begegnungen, die sie jemals mit Melania Trump gehabt hat, berichtet die Bild.
Mehrere Versuche
Laut den Memoiren unternahm John Bessler mehrere Versuche, ein Gespräch im Auto in Gang zu bringen. Unter anderem fragte er nach Barron Trump und dessen Studium, berichtet die Bild.
Melania Trump antwortete nur knapp auf die Frage nach der Universität ihres Sohnes. Ihre Antwort lautete schlicht: „NYU.“
Als Bessler später fragte, ob die Familie einen Hund habe, erklärte Melania Trump laut Jill Biden, dass Barron kein Haustier haben wollte.
Eine distanzierte Beziehung
Im Gespräch ging es auch um Melania Trumps Vater Viktor, der kurz zuvor seine Ehefrau verloren hatte, berichtet die Bild.
Laut Jill Biden bemerkte Melania Trump, dass die Trauer nach dem Verlust ihrer Stiefmutter im Jahr zuvor noch immer sehr präsent sei.
In dem Buch beschreibt Jill Biden die Stimmung während der Autofahrt als angespannt. Ihrer Darstellung zufolge war die Distanz zwischen den beiden Frauen weiterhin deutlich spürbar.
Der Bericht bietet einen seltenen Einblick in die Beziehung zwischen den beiden First Ladies und in die persönlichen Begegnungen, die hinter den Kulissen eines der bemerkenswertesten politischen Machtwechsel der jüngeren US-Geschichte stattfanden.
Die Spannungen reichen mehrere Jahre zurück
Die Beziehungen zwischen den Familien Biden und Trump waren mehrfach von Abweichungen von den Traditionen geprägt, die normalerweise einen Präsidentenwechsel begleiten.
Nach der Wahl 2020 weigerte sich Donald Trump monatelang, Joe Bidens Wahlsieg anzuerkennen. Zudem wurde er laut CBS News der erste scheidende Präsident seit mehr als 150 Jahren, der nicht an der Amtseinführung seines Nachfolgers teilnahm.
In ihren neuen Memoiren schreibt Jill Biden außerdem, dass Melania Trump mehrfach von den Traditionen abgewichen sei, die üblicherweise mit einem Machtwechsel verbunden sind. Dazu gehörte laut Vanity Fair auch das traditionelle Teetreffen zwischen der scheidenden und der künftigen First Lady.
Jill Biden beschreibt ihre Beziehung daher als distanziert und erklärt, dass sie im Laufe der Jahre nur wenige persönliche Begegnungen miteinander gehabt hätten.
Quellen: Bild, CBS News, Vanity Fair