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Trump behauptet, dass Republikaner in Kalifornien unfair behandelt werden

Donald Trump
Joshua Sukoff / Shutterstock

Trump hat die langsame Stimmenauszählung in Kalifornien kritisiert und behauptet, dass republikanische Kandidaten unfair behandelt werden, während wichtige Wahlen weiterhin nicht entschieden sind.

Mehrere Wahlen in Kalifornien sind weiterhin nicht entschieden, während die Wahlbehörden Millionen noch ausstehender Stimmzettel bearbeiten.

Der Auszählungsprozess in Kalifornien dauert häufig über den Wahltag hinaus an, da eine große Zahl von Briefwahlstimmen überprüft werden muss, bevor sie in das Endergebnis einfließen kann.

Vertreter des Bundesstaates haben zur Geduld aufgerufen und die Verzögerungen als routinemäßigen Teil des Verfahrens bezeichnet.

Die laufende Auszählung hat dennoch Kritik von Präsident Donald Trump auf sich gezogen, der laut Daily Express US die Durchführung der Wahl in den sozialen Medien infrage stellte.

Millionen von Briefwahlstimmen

Die Stimmenauszählung in Kalifornien dauert oft länger, weil ein erheblicher Teil der Wähler seine Stimme per Briefwahl abgibt.

Ein großer Anteil der Wähler stimmt per Post ab, was zusätzliche Überprüfungen und Bearbeitungsschritte erforderlich macht.

Stimmzettel können auch nach dem Wahltag weiter ausgezählt werden, wenn sie vor der offiziellen Frist abgeschickt wurden. Dadurch verändern sich die Wahlergebnisse häufig noch in den Tagen nach der Abstimmung.

Die Wahlbehörden des Bundesstaates haben betont, dass der Zeitplan mit früheren Wahlen übereinstimmt, und die Wähler dazu aufgefordert, keine Schlussfolgerungen zu ziehen, bevor alle Stimmen ausgezählt sind, berichtet der Daily Express US.

Die Debatte geht weiter

Trumps Kritik hat die anhaltende Debatte über die Geschwindigkeit und Sicherheit von Wahlen in den USA erneut in den Fokus gerückt.

Auf Truth Social stellte Trump den Umgang mit den Stimmzetteln infrage und deutete an, dass republikanische Kandidaten unfair behandelt würden.

Kritiker des derzeitigen Systems argumentieren, dass Wahlergebnisse schneller verfügbar sein sollten, während Wahlverantwortliche darauf bestehen, dass Genauigkeit Vorrang vor Schnelligkeit hat.

Gouverneur Gavin Newsom hat die Auszählungsverfahren des Bundesstaates verteidigt und erklärt, dass die Genauigkeit der Wahlergebnisse oberste Priorität habe, auch wenn die Wähler auf die Ergebnisse warten.

Mit den endgültigen Ergebnissen wird erst gerechnet, wenn alle Bezirke ihre Auszählungen abgeschlossen und ihre Zahlen an den Bundesstaat gemeldet haben, berichtet der Daily Express US.

Kontroverse Äußerungen zur Wahl

Wie wir bereits berichtet haben, hat Trump in den vergangenen Jahren wiederholt das Wahlsystem Kaliforniens infrage gestellt.

Im Mai sorgte er für großes Aufsehen, als er während einer Pressekonferenz behauptete, er hätte den Bundesstaat gewonnen, wenn „Jesus Christus herabgekommen wäre und die Stimmen gezählt hätte“.

Die Bemerkung verbreitete sich rasch in den sozialen Medien und befeuerte die anhaltende Debatte über Trumps Vorwürfe von Wahlunregelmäßigkeiten in traditionell demokratisch geprägten Bundesstaaten.

Quellen: Daily Express US