Prinz William und Prinzessin Kate haben unglaublich hart daran gearbeitet, George vom grellen Medienrummel fernzuhalten.
Ein Kind beim Auszug aus dem Elternhaus zu beobachten, ist ein wichtiger Meilenstein. Dieser Übergang ist mit einer Mischung aus Stolz und Sorge verbunden, wenn Teenager ihre Kindheitsblase verlassen. Doch für eine sehr prominente Familie trägt dieses typische Übergangsritual das Gewicht der Geschichte.
Ein vertrauter Weg
Der Kensington-Palast gab kürzlich bekannt, dass Prinz George diesen Herbst das Eton College besuchen wird. Die Entscheidung beendet jahrelange intensive öffentliche Spekulationen.
Viele Experten fragten sich, ob das royale Paar einen modernen Campus wählen würde. Stattdessen entschieden sich der Prinz und die Prinzessin von Wales letztendlich für die historische reine Jungenschule, die Williams eigene Jugend maßgeblich prägte.
Laut People enthüllte ein Insider die einfache Motivation hinter dieser Wahl. „George habe schon immer in die Fußstapfen seines Vaters treten wollen“, erklärte die Quelle.
Ein Zufluchtsort für einen König
Die berühmte Schule liegt nur wenige Minuten vom Familiensitz in Windsor entfernt. Aufgrund dieser kurzen Entfernung kann der junge Prinz im Internat wohnen und trotzdem die Wochenenden bei seinen Eltern verbringen.
Genau dieses Gleichgewicht erwies sich für seinen Vater vor drei Jahrzehnten als entscheidend. Schließlich kam Prinz William während eines zutiefst schmerzhaften Kapitels seiner Jugend auf den Campus.
Die königliche Biografin Sally Bedell Smith erklärte gegenüber People, wie wichtig die Schule in dieser turbulenten Ära war. „Eton sei ein dringend benötigter Zufluchtsort für William gewesen“, bemerkte sie.
Stilles Selbstvertrauen aufbauen
Hinter den Kulissen haben Prinz William und Prinzessin Kate unglaublich hart daran gearbeitet, George vom grellen Medienrummel fernzuhalten. Sie ziehen es eindeutig vor, ihm einen normalen Tagesablauf zu ermöglichen.
Ailsa Anderson, eine ehemalige königliche Pressesprecherin, sagte gegenüber People, dass die Eltern seine öffentliche Präsenz sorgfältig steuern. „Sie seien sehr darauf bedacht gewesen, keines der Kinder zu oft zu drängen, auf der öffentlichen Bühne aufzutreten“, so Anderson.
Diese Schutzstrategie scheint gut zu funktionieren. „Es sei eine sanfte Einführung in das royale Leben gewesen, die Prinz George ermöglicht habe, sein Selbstvertrauen aufzubauen“, fügte Anderson hinzu.
Ein Schritt in die Zukunft
Die Familie sah sich kürzlich immensen emotionalen Hürden gegenüber, als Kate sich präventiven Krebsbehandlungen unterzog. Während dieser Zeit unterstützte George seine Mutter.
Über ihre Krankheit sprechend, gab die Prinzessin von Wales zu, welchen hohen Tribut sie forderte. „Ich wisse, wie schwer es für die Kinder und meine Eltern gewesen sei“, gestand sie im Juni laut People. „Man durchlebe es mit ihnen.“
Nun macht der junge Prinz einen gewaltigen Schritt nach vorn. Indem er diesen September den ikonischen schwarzen Frack anlegt, beginnt er offiziell seine formelle Reise zum Thron.
Quellen: People