Mechaniker warnen vor vier klassischen Fehlern, die amerikanische Autofahrer unbewusst begehen.
Ein Auto mit Automatikgetriebe zu fahren, scheint völlig narrensicher. Man legt einen Gang ein, tritt das Gaspedal, und das Fahrzeug erledigt die ganze Schwerarbeit. Millionen von Fahrern verkürzen jedoch unwissentlich die Lebensdauer ihrer Fahrzeuge aufgrund einiger häufiger, verborgener Gewohnheiten.
Da Elektrofahrzeuge und Standard-Automatikgetriebe den modernen Markt dominieren, ist das Verständnis der richtigen Pflege wichtiger denn je. Der deutsche Automobilclub ADAC hat kürzlich einen Leitfaden zusammengestellt, der die vier schlimmsten Gewohnheiten hervorhebt, die Automatikgetriebe ruinieren.
1. Schalten, während das Fahrzeug noch rollt
Der zerstörerischste Fehler, den ein Fahrer machen kann, ist das Einlegen von „Drive“ oder „Reverse“, bevor das Auto vollständig zum Stillstand gekommen ist. Das Schalten, während sich die Räder noch bewegen, zwingt die internen Kupplungslamellen und den Drehmomentwandler, gegen die Fahrzeugdynamik anzukämpfen.
Obwohl moderne Fahrzeuge oft über elektronische Sperren verfügen, um sofortige katastrophale Ausfälle zu reduzieren, erzeugen wiederholte Schaltvorgänge während des Rollens intensive Reibung. Mit der Zeit verschleißt diese Reibung die internen Lamellen, was schließlich zu einer Reparaturrechnung führt, die leicht einen fünfstelligen Betrag erreichen kann. Warten Sie immer, bis das Fahrzeug vollständig steht, bevor Sie den Gang wechseln.
2. Bergab im Leerlauf rollen lassen
Ein überraschend verbreiteter Mythos unter Fahrern ist, dass das Schalten in den Leerlauf (Neutral) beim Bergabrollen auf einer langen Strecke Kraftstoff spart. In Wirklichkeit spart dies kein Benzin, und es entzieht dem Getriebe aktiv die notwendige Schmierung.
Wenn ein Fahrzeug in den Leerlauf geschaltet wird, sinkt der interne Ölpumpendruck erheblich. Während die Pumpe langsamer wird, dreht sich die Antriebswelle aufgrund der rollenden Räder weiterhin schnell. Diese gefährliche Kombination führt dazu, dass das Getriebeöl überhitzt und die Reibscheiben vorzeitig verschleißen. Halten Sie das Auto stattdessen im Gang, um die Motorbremse sicher zu nutzen.
3. „Parken“ ohne Feststellbremse nutzen
Ein Fahrzeug an einem Hang in die Parkposition zu bringen, ohne die Handbremse zu ziehen, ist der schnellste Weg, um mechanische Schäden zu verursachen. Wenn Sie sich ausschließlich auf die Parkeinstellung verlassen, ruht das gesamte Gewicht des Fahrzeugs auf einem winzigen Metallstift im Getriebe, der als Parksperre bezeichnet wird.
Die richtige Parksequenz
Um die Parksperre vor dem Brechen oder Verbiegen unter dem Gewicht des Fahrzeugs zu schützen, sollten Fahrer diese spezifische Reihenfolge befolgen:
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Halten Sie vollständig an und halten Sie Ihren Fuß fest auf dem Bremspedal gedrückt.
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Ziehen Sie die Feststellbremse vollständig an.
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Nehmen Sie Ihren Fuß vom Bremspedal, damit sich das Gewicht des Fahrzeugs auf die Feststellbremse verlagert.
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Schalten Sie das Getriebe in die Parkposition.
4. Getriebeöl als „Lifetime-Füllung“ behandeln
Viele Fahrzeughalter glauben fälschlicherweise, dass Getriebeöl niemals gewechselt werden muss. Die Vernachlässigung dieses grundlegenden Wartungspunkts ist ein kritischer Fehler, der die Lebensdauer des Fahrzeugs drastisch reduziert.
Für ein herkömmliches Automatikgetriebe empfehlen Experten einen Ölwechsel und eine Systemspülung etwa alle 100.000 Kilometer. Bei speziellen Doppelkupplungssystemen schreiben einige Hersteller Intervalle von nur 60.000 Kilometern vor. Altes Öl verliert seine Fähigkeit, Komponenten zu schmieren, zersetzt sich unter hoher Hitze und hinterlässt schädliche Ablagerungen im gesamten System.
Sources: trend.dk