Hyundai ruft hunderttausende Fahrzeuge zurück, nachdem US-Sicherheitsbehörden ein Softwareproblem entdeckt haben, das plötzliches Bremsen auslösen könnte.
Hyundai ruft hunderttausende Fahrzeuge zurück, nachdem US-Sicherheitsbehörden ein Softwareproblem entdeckt haben, das plötzliches Bremsen auslösen könnte.
Laut Mashable und der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) betrifft das Problem sowohl normale als auch Hybrid-Modelle von Hyundai, die seit 2024 gebaut wurden.
Unerwartetes Bremsen
Das Problem betrifft Software, die mit den Frontkameras und Kollisionsvermeidungssystemen der Fahrzeuge verbunden ist.
Die Behörden sagen, dass der Fehler automatische Notbremsungen aktivieren kann, selbst wenn sich kein Hindernis vor dem Fahrzeug befindet.
Die NHTSA dokumentierte zwischen Oktober 2024 und April 2026 insgesamt 376 Berichte über unerwartete Bremsvorgänge.
Die Behörden warnten, dass die Fehlfunktion das Unfallrisiko erhöhen könnte.
Betroffene Modelle
Der Rückruf betrifft mehr als 421.000 Fahrzeuge, darunter Hyundai Tucson und Santa Cruz der Modelljahre 2025 und 2026.
Auch Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Versionen des Tucson sind betroffen.
Weitere Hyundai-Modelle, die von separaten Rückrufen betroffen sind, umfassen bestimmte Elantra-Hybridfahrzeuge sowie die Elektroautos Ioniq 5 und Ioniq 9.
Fahrzeughalter sollen ab dem 17. Juli offizielle Rückrufschreiben per Post erhalten.
Was Fahrer tun können
Fahrer können über die Rückrufdatenbank der NHTSA anhand der Fahrgestellnummer oder des Kennzeichens prüfen, ob ihr Fahrzeug betroffen ist.
Hyundai-Händler werden außerdem Softwareupdates bereitstellen, um das Problem zu beheben.
Der Rückruf erfolgt im Rahmen einer größeren Welle von Sicherheitsmaßnahmen in der Automobilindustrie, nachdem die NHTSA zuletzt auch mehrere Rückrufe für Ford, Tesla, Toyota, Honda und General Motors veröffentlicht hat.
Quellen: Mashable, National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA)