Ein grundlegender Wandel darin, wie Menschen für künstliche Intelligenz bezahlen, könnte näher sein als erwartet.
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Ein grundlegender Wandel darin, wie Menschen für künstliche Intelligenz bezahlen, könnte näher sein als erwartet.
Was heute noch kostenlos oder abonnementsbasiert ist, könnte bald einem vertrauten Modell ähneln.
Branchenführer zeichnen zunehmend ein Bild einer Zukunft, in der KI zu einem festen Bestandteil der alltäglichen Ausgaben wird.
Ein neues Preismodell
OpenAI-CEO Sam Altman ist der Ansicht, dass künstliche Intelligenz künftig wie ein Versorgungsdienst verkauft wird. Auf dem BlackRock Infrastructure Summit in Washington, DC, erklärte er, dass nutzungsbasierte Preise heutige Abonnements ersetzen könnten.
„Im Kern wird unser Geschäft — und ich denke auch das aller anderen Anbieter — dem Verkauf von Tokens ähneln“, sagte Altman.
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„Wir sehen eine Zukunft, in der Intelligenz eine Versorgungsleistung wie Strom oder Wasser ist, die nach Verbrauch abgerechnet wird.“
Von kostenlos zu nutzungsbasiert
ChatGPT, das im November 2022 gestartet wurde, entwickelte sich schnell zu einer der am schnellsten wachsenden Anwendungen und erreichte innerhalb von zwei Monaten über 100 Millionen Nutzer.
Heute hat es laut Supercar Blondie rund 900 Millionen wöchentliche Nutzer.
Die Plattform bietet weiterhin eine kostenlose Version sowie ein Abonnement für 20 US-Dollar pro Monat für erweiterte Funktionen.
Altmans Aussagen deuten jedoch auf ein Modell hin, bei dem Nutzer nach tatsächlichem Verbrauch zahlen.
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Er warnte zudem, dass begrenzte Kapazitäten die Preise beeinflussen könnten, wenn die Nachfrage nicht gedeckt werden kann.
Infrastruktur-Wettlauf
Um die steigende Nachfrage zu bedienen, bauen KI-Unternehmen ihre Infrastruktur massiv aus.
Rechenzentren werden in großem Maßstab errichtet, um die erforderliche Rechenleistung bereitzustellen.
Die Sicherstellung ausreichender Kapazitäten ist inzwischen eine zentrale Herausforderung für Unternehmen wie OpenAI, da die Nutzung weltweit stark zunimmt.
Branchenweite Perspektive
Altman ist nicht der Einzige mit solchen Prognosen. Nvidia-CEO Jensen Huang skizzierte kürzlich eine Zukunft, in der KI-Agenten Teil der Arbeitswelt werden.
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„In 10 Jahren werden wir hoffentlich 75.000 Mitarbeiter haben — so wenige wie möglich, so viele wie nötig“, sagte er.
„Diese 75.000 Mitarbeiter werden mit 7,5 Millionen Agenten zusammenarbeiten.“
Er ergänzte: „Ich wäre nicht überrascht, wenn man einige lizenziert und andere einstellt, je nach Qualität und Fachwissen.“
Ein sich wandelndes Umfeld
Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass KI tief in Alltag und Wirtschaft integriert werden könnte.
Von der privaten Nutzung bis zu Unternehmenslösungen könnte sich die Art und Weise, wie Menschen auf Intelligenz zugreifen und dafür bezahlen, grundlegend verändern.
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Sollten sich die aktuellen Trends fortsetzen, könnte KI vom optionalen Werkzeug zu einem unverzichtbaren Dienst werden.
Quellen: Supercar Blondie