Deutschland, die Bürde der EU? Wie die Welt die Bundesrepublik sieht

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Deutschland unter internationalem Mikroskop.

Deutschland befindet sich in einer Phase tiefgreifender politischer und wirtschaftlicher Turbulenzen, die international für Besorgnis sorgen. 

Die Kombination aus einer anhaltenden Wirtschaftskrise, einem Umfragehoch der AfD, landesweiten Bauernprotesten gegen die Regierungspolitik und Massendemonstrationen gegen den Aufstieg rechtsextremer Kräfte hat das Land in eine schwierige Lage gebracht.

Internationale Medien haben diese Entwicklungen aufmerksam verfolgt und analysiert, was die "Bild" in einer umfassenden Presseschau zusammenfasst.

Die "Politico" spricht von einer "tiefen Spaltung" innerhalb der deutschen Gesellschaft und einem schwindenden Vertrauen in die Fähigkeit der etablierten Parteien, die gewaltigen Probleme des Landes zu bewältigen. 

Die "Kyiv Post", die der Bild vorliegt, äußert Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen des AfD-Aufstiegs auf die militärische und finanzielle Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland. 

Währenddessen hält die "Neue Zürcher Zeitung" die Furcht vor der AfD für übertrieben und sieht den Rechtsruck als Teil einer gesamteuropäischen Entwicklung.

"Unherd" beschreibt Deutschland als in einer "existenziellen Krise" befindlich, die das Selbstverständnis des Landes als wirtschaftliche und geopolitische Macht bedroht. 

Die "New York Times" wiederum macht Deutschland für das wirtschaftliche Zurückfallen der EU verantwortlich und prognostiziert eine langwierige wirtschaftliche Erholung. 

Diese vielschichtigen Perspektiven unterstreichen die Komplexität der Herausforderungen, mit denen Deutschland konfrontiert ist, und die Dringlichkeit einer umfassenden politischen und gesellschaftlichen Antwort.