An der Pestalozzischule in Bretten ist es am frühen Morgen zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen.
Gerade lesen andere
Kurz nach Unterrichtsbeginn wurde eine Bedrohungslage gemeldet. Ein Schüler erlitt dabei leichte Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden.
Eine Polizeisprecherin erklärte gegenüber BILD: „Kurz nach 8 Uhr wurde uns ein Vorfall an der Pestalozzischule in Bretten (Baden-Württemberg) gemeldet. Eine Person wurde verletzt.“
Bei dem Verletzten handelt es sich nach Angaben der Behörden um einen Schüler, der vor Ort von Rettungskräften behandelt wurde.
Verdacht auf Messer – Fahndung nach Tatverdächtigem
Nach ersten Erkenntnissen könnten die Verletzungen durch ein Messer verursacht worden sein.
Die Polizei geht davon aus, dass ein 13-jähriger Schüler an dem Geschehen beteiligt war. Unmittelbar nach Eingang des Notrufs rückten zahlreiche Einsatzkräfte an.
Lesen Sie auch
„Wir haben mit einem Großaufgebot vor Ort nach dem Tatverdächtigen gesucht. Auch eine benachbarte Grundschule und eine Hauptschule wurden abgesichert“, teilte die Polizei mit.
Während des Einsatzes mussten Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenräumen bleiben und die Türen verschlossen halten – eine Maßnahme, wie sie bei ernsthaften Gefahrenlagen vorgesehen ist.
Festnahme nach Flucht
Der tatverdächtige Jugendliche verließ zunächst das Schulgelände. Seine Identität war den Ermittlern jedoch früh bekannt.
Rund zwei Stunden nach dem Vorfall nahmen Einsatzkräfte den 13-Jährigen außerhalb von Bretten fest.
Zu möglichen Hintergründen der Tat oder zu einer Beziehung zwischen den beteiligten Schülern machten die Behörden bislang keine Angaben.
Lesen Sie auch
Die Pestalozzischule ist eine Förderschule mit etwa 120 Kindern.
Quelle: BILD