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Gerüchte um Doppelgänger flammen erneut auf, als „Putin“ langjährigen Verbündeten trifft

Aleksander Lukashenko, Vladimir Putin
Asatur Yesayants / Shutterstock.com

Wladimir Putin hat im Kreml erneut Gespräche mit dem belarussischen Staatschef Alexander Lukaschenko geführt und dabei die engen Beziehungen zwischen beiden Ländern bekräftigt.

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Doch im Internet verlagerte sich die Aufmerksamkeit schnell auf altbekannte Verschwörungstheorien über den Gesundheitszustand des russischen Präsidenten.

Verbündete bekräftigen Zusammenarbeit

Bei dem Treffen in Moskau lobte Putin die Kooperation zwischen Russland und Belarus und erklärte, ihre Positionen zu globalen Fragen seien weiterhin eng abgestimmt.

„Unsere Ansätze zu aktuellen Fragen der internationalen Agenda sind stets nah beieinander oder vollständig abgestimmt. Wir bemühen uns konsequent, konstruktiv an der Lösung globaler und regionaler Probleme mitzuwirken. Wir arbeiten Schulter an Schulter innerhalb der OVKS, der GUS, der SOZ und anderer multilateraler Plattformen, einschließlich der UN.“

Lukaschenko, von Kritikern oft als „Europas letzter Diktator“ bezeichnet, gilt seit Beginn der russischen Vollinvasion in die Ukraine als einer der verlässlichsten Verbündeten des Kremls.

Der Kreml stellte das Treffen als weiteren Beleg für die enge politische und militärische Abstimmung zwischen den beiden Nachbarstaaten dar.

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Gerüchte kehren zurück

In sozialen Medien und unter verschwörungsaffinen Kommentatoren wurde jedoch spekuliert, ob der Mann an Lukaschenkos Seite tatsächlich Putin sei.

Spekulationen über den Gesundheitszustand des russischen Staatschefs kursieren seit mehreren Jahren und werden häufig durch unbestätigte Online-Behauptungen und anonyme Quellen befeuert.

Eine der hartnäckigsten Erzählungen geht auf einen Telegram-Kanal namens General SVR zurück, der zuvor behauptet hatte, Putin sei 2023 in seiner Residenz in Waldai nach schweren gesundheitlichen Komplikationen gestorben.

Der Kanal behauptete, auf seinen angeblichen Tod sei ein „Putsch“ gefolgt und ein Ersatzmann sei eingesetzt worden, um die Kontrolle aufrechtzuerhalten.

Dementi des Kremls

Diese Behauptungen wurden nie belegt. Kurz nach ihrem ersten Auftauchen wies der Kreml sie zurück.

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Putins Sprecher Dmitri Peskow sagte der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Nowosti, es handle sich um eine „absurde Informationsente“.

Trotz des offiziellen Dementis veröffentlichte der Telegram-Kanal weiterhin detaillierte Behauptungen, darunter auch die, dass medizinisches Personal nach Putins angeblichem Tod in der Residenz festgehalten worden sei.

„Das Zimmer in der Präsidentenresidenz in Waldai, das in eine Intensivstation umgewandelt wurde, in der Putin starb, wurde abgeriegelt. Die Ärzte blieben mit der Leiche des Präsidenten eingeschlossen.“

Anhaltende Spekulationen

Die anonyme Quelle hinter dem Kanal behauptet weiterhin, Russland werde inzwischen von einer kollektiven Führung regiert, und bezeichnet die bei offiziellen Anlässen auftretende Person als „Putin“, während sie behauptet, es handle sich um einen Doppelgänger.

Für diese Behauptungen wurden keine Beweise vorgelegt, und die russische Regierung zeigt Putin weiterhin bei öffentlichen Treffen und internationalen Auftritten.

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Der jüngste Auftritt mit Lukaschenko hat die Debatte im Internet erneut angeheizt, doch es gibt keinerlei offizielle Hinweise auf einen Führungswechsel in Russland.

Quellen: Express, RIA Nowosti, Telegram-Kanal General SVR