Teams auf der ganzen Welt arbeiten noch immer daran, tödliche Minenfelder zu räumen, die Jahrzehnte nach dem Ende großer Konflikte zurückgelassen wurden.
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Von Europa bis Südostasien verletzen und töten nicht explodierte Sprengkörper noch lange nach dem Ende von Kriegen.
Nun wird eine neue Generation versteckter Sprengstoffe auf den heutigen Schlachtfeldern eingesetzt.
Neue Minen gemeldet
Russische Streitkräfte haben mit dem Einsatz einer neuen Art von Antipersonenminen im Bezirk Nikopol in der Oblast Dnipropetrowsk in der Ukraine begonnen, wie lokale Behörden unter Berufung auf Ukrainska Pravda berichten.
Iwan Basylyuk, Leiter der Bezirksverwaltung, sagte, dass die Geräte, die als „Pryanik“ bekannt sind, ferngesteuert verstreut werden. „Der Einsatz neuer, ferngesteuert verlegter Antipersonenminen mit dem Codenamen ‚Pryanik‘ (‚Lebkuchen‘) wurde festgestellt. Diese Sprengkörper sind extrem schwer zu entdecken und stellen eine tödliche Gefahr für das Leben und die Gesundheit der Menschen dar.“
Schwer zu entdecken
Die Minen werden als kleine Plastikobjekte mit einem Durchmesser von etwa 5–6 Zentimetern beschrieben.
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Sie ähneln Alltagsgegenständen wie einem Puck oder einem Deckel, wodurch sie sich leicht in Erde, Gras oder Trümmer einfügen.
Ihr Design macht es besonders schwierig, sie in Außenbereichen zu bemerken.
Tödlicher Mechanismus
Laut Beamten detonieren die Geräte bei minimalem Druck.
Selbst das Betreten einer Mine reicht aus, um eine Explosion auszulösen, was sie für jeden, der betroffene Gebiete durchquert, äußerst gefährlich macht.
Die Behörden warnten, dass die Minen von Drohnen auf Straßen, Felder und Wohngebiete abgeworfen werden könnten.
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Gefahr für Zivilisten
Der Einsatz solcher Geräte wirft Bedenken hinsichtlich der Risiken für Zivilisten auf, insbesondere in besiedelten oder häufig genutzten Gebieten.
Versteckte Sprengkörper können lange nach dem Einsatz aktiv bleiben, was die Gefahr für Einwohner und Rettungsdienste erhöht.
Lokale Beamte haben die Bevölkerung aufgefordert, vorsichtig zu bleiben und verdächtige Gegenstände zu melden.
Quellen: Iwan Basylyuk, Bezirksverwaltung Nikopol, Ukrainska Pravda